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Inland
Wirtschaft

Der Handel zwischen Belgien und den USA verläuft nicht nach Trumps Plänen

Der Import und der Export zwischen Belgien und den USA entspricht aktuell nicht den Vorstellungen der amerikanischen Regierung. Zahlen der Belgischen Nationalbank (BNB) weisen eine Entwicklung auf, die eher zu Gunsten der belgischen Wirtschaft verläuft. Ähnliches ist auch auf Ebene des Handels der USA mit der Europäischen Union zu erkennen.

Andreas Kockartz Belga
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Zwischen den Monaten Mai und Juli hat Belgien deutlich weniger Waren und Güter aus den USA eingeführt, wie die Zahlen der Nationalbank zeigen. Der Import aus Richtung Nordamerika sank im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um fast 23 %. Gleichzeitig stiegen die Exporte aus Belgien in die USA um mehr als 13 %.

Besonders deutlich zeigt sich das im Bereich der Pharmaindustrie. Die Einfuhr von pharmazeutischen Produkten aus den USA nach Belgien ging um 34 % zurück, während die Exporte von Medikamenten und anderen medizinischen Produkten, wenn auch nur leicht anstiegen (+ 8 %).

Diese Entwicklung des Handels zwischen beiden Ländern entspricht nicht wirklich den Zielen der Trump-Regierung, denn der US-Präsident will ja bekanntlich das amerikanische Handelsdefizit mit höheren Einfuhrzöllen auch für EU-Länder abbauen.

Doch auf Ebene der EU zeigt sich laut der Belgischen Nationalbank ein ähnliches Szenario. Während die Exporte aus der Union in Richtung USA im Juli um 10,7 % angestiegen war, sanken die Importe von US-Waren nach Europa leicht um 1,9 %.

Der Handelsüberschuss der EU gegenüber den Vereinigten Staaten stieg damit deutlich auf 17,9 Mia. €. 

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