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Autofreier Sonntag in Brüssel: So kann man auch den Tag des offenen Denkmals erleben

Woche der Mobilität in Brüssel mit autofreiem Sonntag, 50 Jahre Metro und dem Tag des offenen Denkmals

Die Woche der Mobilität findet vom 16. bis 22. September statt und gipfelt in Brüssel mit dem autofreien Sonntag am 20. September – genau 50 Jahre nach der Eröffnung der ersten Brüsseler Metrolinie. Das 50-jährige Jubiläum der Brüsseler Metro wird mit einem abwechslungsreichen Programm voller Entdeckungen und Erinnerungen gefeiert. Am 19. und 20. September findet außerdem der Tag des offenen Denkmals in der belgischen Hauptstadt statt.

Andreas Kockartz
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Mobilitätswoche in Brüssel

Seit dem 4. September ist im Kulturzentrum Qartier an der Vorortstation Beurs/Grote Markt eine Ausstellung zur Geschichte der Brüsseler Metro zu sehen. Diese Ausstellung präsentiert Objekte, Archivdokumente und Videos. Die Gewinnerentwürfe eines Designwettbewerbs für eine freie und kreative Vision der Brüsseler Metro sind ebenfalls zu sehen und laden dazu ein, den U-Bahn-Verkehr anhand origineller Kunstwerke neu zu entdecken.

Im Korridor der Metrostation Kruidtuin veranschaulichen Schautafeln die Entwicklung und den Betrieb der Brüsseler Metro von 1976 bis heute.

Für Liebhaber von Wanderausstellungen wird in Vitrinen in 18 Stationen eine Auswahl an Fotos zu verschiedenen Themen gezeigt: die Geschichte der Metro, die Fahrzeuge, die Stationen, die Betriebswerke und die Kunst in der Metro. Im Rahmen der Tage des Offenen Denkmals organisiert Brussels Mobility außerdem Führungen (Anmeldung erforderlich) zu den Kunstwerken in den Metrostationen: am Samstag, den 19. September (Abfahrt um 11:30 und 14:30 Uhr von Schuman) und am Sonntag, den 20. September (Abfahrt um 11:30 und 14:30 Uhr von der Börse/Grand Place).

Die Brüsseler Metro bietet auch viel Kunst...

Die MIVB/STIB öffnet ihre Pforten und bietet ein großes Metro-Quiz

Am 20. September wird die Region Brüssel-Hauptstadt von 9:30 bis 19:00 Uhr wie jedes Jahr zur größten verkehrsberuhigten Zone Europas. Im regionalen Mobilitätsdorf auf dem Paleizenplein im Stadtzentrum findet ein großes Quiz zur 50-jährigen Geschichte der Metro statt. Außerdem gibt es eine Fahrradreparaturstation und zahlreiche Aufklärungskampagnen, insbesondere zum Thema Verkehrssicherheit.

Die regionale ÖPNV-Gesellschaft MIVB/STIB öffnet ausnahmsweise die Tore des Betriebswerks Jacques Brel in Anderlecht. Interessierte können unter anderem einen Blick hinter die Kulissen des Metrobetriebs werfen, die Berufe kennenlernen, die den öffentlichen Nahverkehr am Laufen halten, selbst einmal in einem Metrozug Platz nehmen und die neuen Technologien entdecken, die die Mobilität von morgen gestalten.

Alt und neu: MIVB-Busse am Brüsseler Jubelpark

Tage des Offenen Denkmals in Brüssel: „Unser Landschaft, unser Erbe“

Seit 1989 sind die Tage der offenen Denkmäler ein fester Termin für Tausende von Besuchern aus Brüssel, Flandern, Wallonien und weit darüber hinaus. Jedes Jahr bieten sie eine einzigartige Gelegenheit, das reiche Erbe der Region Brüssel zu entdecken. Zur 38. Ausgabe lädt Urban ein, Brüssel mit anderen Augen zu sehen.

Unter dem Motto „Unsere Landschaft, unser Erbe“ entdecken die Besucher, wie allgegenwärtig das kulturelle Erbe ist, „denn kulturelles Erbe ist mehr als das, was wir von der Vergangenheit geerbt haben. Es ist auch das, was wir heute wertschätzen, schützen und an die kommenden Generationen weitergeben. Brüssel ist eine Stadt der Vielfalt. Plätze, Parks, Straßen, Gebäude und Ausblicke bilden zusammen die Umgebung, in der wir leben, arbeiten, reisen und zusammenleben. Diese Umgebung ist im ständigen Wandel, beeinflusst von Architektur, Kultur, Natur und gesellschaftlichen Veränderungen.“

In Brüssel gibt es viel zu entdecken

Vielfalt

Während der Tage der offenen Denkmäler können die Besucher ein überraschend vielfältiges Angebot erwarten, dass von ikonischen Denkmälern und neuem Kulturerbe bis hin zu Orten im Wandel führt. Brüssels Natur- und Landschaftsräume werden ebenso besonders berücksichtigt wie Orte, die dazu einladen, die Stadt aus einer anderen Perspektive zu erleben- von oben, unterirdisch oder mit globalem Blick.

„Kunst im öffentlichen Raum, immaterielles Kulturerbe, Traditionen, Sammlungen, Geschichten und Begegnungsstätten verdeutlichen die Vielschichtigkeit unseres Erbes. Sie machen deutlich, dass Kulturerbe nicht statisch ist, sondern Teil unseres Alltags und der Stadt von morgen. Diese Tage der offenen Denkmäler laden dazu ein, Brüssel mit neuen Augen zu sehen. Zu entdecken, was unsere Stadt so besonders macht, und gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir sie bewahren, stärken und an zukünftige Generationen weitergeben können“, so Urban Brussels.

Die Zenne verläuft in Brüssel in weiten Teilen in Röhren und Tunneln

Die verborgene Geschichte der Zenne wird im Abwassermuseum enthüllt!

Dieser symbolträchtige Fluss, der heute aus dem Stadtbild verschwunden ist, steht wieder im Rampenlicht. Als Symbol für Erinnerung, Natur und Erneuerung enthüllt die Ausstellung „Zurück an der Senne“ ihre Geheimnisse - mit „Souterraines“, der Klang- und Lichtinstallation von Romain Tardy und Coline Cornélis.

Die Entdeckungsreise entlang des Flusses mitten im Herzen der Stadt begibt sich auf die Suche nach Spuren der Senne im urbanen Raum. Ausgrabungsstätten, antike Überreste und ikonische Orte bilden die Kulisse für einen originellen Spaziergang zurück zur Quelle des Flusses!

Dieses besondere Programm wird durch das Engagement der Stadtverwaltung, der Eigentümer und Verwalter der teilnehmenden Stätten, der Denkmalschutzvereine und zahlreicher Partner ermöglicht. Das Programm der Tage des Offenen Denkmals in Brüssel finden Sie in Niederländisch, Französisch und Englisch auf der Webseite der Veranstaltung: heritagedays.urban.brussels

Entdeckungsfahrt durch den Brüsseler Untergrund auf der Zenne

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