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Die Gemeinden in Belgien brauchen mehr Unterstützung für Klimaanpassungen

Die Städte und Gemeinden in Belgien sind sich immer deutlicher der Risiken des Klimawandels bewusst. Überschwemmungen, Hitze und Trockenheit sind auch hier immer öfter zu spüren. Und doch verfügen sie nicht immer über ausreichende Mittel und Expertise bzw. Personal, um sich strukturell den klimatischen Veränderungen anzupassen, schreibt Lokaal, das Fachblatt des flämischen Verbandes der Städte und Gemeinden (VVSG) auf Basis einer dahingehenden CERAC-Studie mit Laufzeit 2024-2026.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Kommunen spielen in der Frage der Klimarisiken auch in Belgien eine wichtige Rolle, so Lokaal. Sie ergreifen Maßnahmen rund um Begrünung, Wasserwirtschaft, Raumordnung und Sensibilisierung der Bevölkerung. Doch inzwischen bereiten Schäden, z.B. gesundheitliche Folgen durch die Hitze oder auch Überschwemmungen, ernste Sorgen.

Gleichzeitig unterscheiden sich die Möglichkeiten von Gemeinde zu Gemeinde. Vor allem kleinere Kommunen haben oft nur wenig Personal zur Verfügung, um klimatische Maßnahmen durchzuführen und gerade hier fehlen die finanziellen Mittel für eine effektive Arbeit. Oft bekommen sie von den regionalen Behörden nur zeitlich begrenzte Zuschüsse für derartige Vorhaben. Karten, Klimaschutzmodelle oder andere strukturelle Hilfsmittel stehen nicht immer zur Verfügung oder sind nur mühsam anwendbar, wegen fehlender Expertise.

Strukturelle Förderung gefordert

Die CERAC (Climate Risk Assessment Group) bewertet die Klima- und Umweltrisiken in Belgien und berät die Entscheidungsgremien in der Frage von Strategien zur Bewältigung von entsprechenden Problemen und Planungen. In der Frage der kommunalen Schwierigkeiten werden hier drei Prioritäten in den Vordergrund gebracht:

  • Stabile personelle und finanzielle Mittel für die Kommunen

  • Die Zurverfügungstellung von brauchbaren Instrumenten und Begleitung in Klimafragen

  • Stärkung der Zusammenarbeit zwischen allen Verwaltungsebenen (Staat, Regionen, Provinzen, Städte und Gemeinden

Klimatische Probleme enden nicht an den Gemeindegrenzen. Nach Ansicht von CERAC ist die lokale Ebene essentiell für die Anpassung an die klimatischen Veränderungen, doch die Kommunen können diese Last nicht alleine tragen.    

Mehr Info: www.cerac.be      

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