Für die regionale flämische Nahverkehrsgesellschaft De Lijn war das vergangene Jahr ein Jahr eines schmerzhaften Trends, im wahrsten Sinne des Wortes: Im vergangenen Jahr fehlten dort Kontrolleure und Fahrer aufgrund von Übergriffen an so viele Tagen wie nie zuvor.
Die flämische ÖPNV-Gesellschaft De Lijn ist häufig Opfer von Gewalt gegenüber dem Fahrpersonal
Andreas Kockartz
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Es handelt sich um genau 1.750 Tage Fehlzeiten nach körperlichen Übergriffen auf Fahrkartenkontrolleure oder Bus- und Tramfahrer. Erst am vergangenen Wochenende wurde ein Kontrolleur am Bahnhof Antwerpen-Berchem schwer verletzt.
Im vergangenen Jahr wurden 226 Fälle von Übergriffen registriert, deutlich mehr als in den beiden Jahren zuvor. Bei De Lijn hofft man unter anderem auf die Einführung von Körperkameras, um das Problem der Aggressivität gegenüber dem Personal in den Griff zu bekommen.

