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Westflandern: Die Hopfenernte hat begonnen, wenn auch etwas später

In Poperinge und Umgebung herrscht in den kommenden Wochen Hochbetrieb, denn die Hopfenernte - Hopfen wird zum Bierbrauen verwendet – hat begonnen. Aufgrund des trockenen Sommers findet die Ernte etwas später als üblich statt. Die Hopfendolden sind etwas kleiner und es wachsen weniger davon, aber die Qualität scheint gut zu sein.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Eine Woche später als sonst sind diese typischen Bilder der Hopfenernte in der Westhoek in der Provinz Westflandern wieder zu sehen. Die Anbauer warteten ab, bis die Hopfendolden vom Regen der letzten Woche profitierten. Doch der Niederschlag konnte die Schäden des trockenen und warmen Sommers nicht beheben.

Der Ertrag ist wahrscheinlich um 20 % geringer und die Hopfendolden sind etwas kleiner Zudem sind weniger Dolden gewachsen. Jetzt kommt es darauf an, sie sorgfältig zu pflücken.

Die Hopfendolden entstehen, nachdem der Hopfen geblüht hat. Sie werden hauptsächlich als Bitter-, Aroma- und Stabilisierungsmittel in Bier verwendet und verleihen diesem neben Bitterkeit blumige, fruchtige oder zitrusartige Aromen.

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In den nächsten drei Wochen finden an sechs von sieben Tagen Ernte und Verarbeitung statt. Und trotz der geringeren Menge ist die Qualität gut. Die Brauereien können also beruhigt sein.

Die meisten Brauer benötigen getrockneten Hopfen und dieser wird hier auf den Höfen  ​​in sogenannten Darröfen getrocknet. Allerdings brauen nicht alle Brauereien Biere mit getrocknetem Hopfen. 

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