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Die beiden Premiers De Wever und Modri in Neu-Dehli

Belgiens Premier De Wever in Indien: „Wir können einander viel bieten“

Belgiens Premierminister Bart De Wever (N-VA, flämische Nationaldemokraten) wurde am Donnerstag in Neu-Delhi voseinem indischen Amtskollegen Narendra Modi empfangen. Laut De Wever führten die beiden ein „sehr offenes“ Gespräch über die Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern in der Zukunft. „Wir können einander viel bieten“, erklärte er anschließend auf einer Pressekonferenz. 

Andreas Kockartz Belga
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De Wever reiste in Indien mit einem Geschenk für Premierminister Modi an und zwar mit einer Schokoladenversion des India Gate, eines Triumphbogens in Neu-Delhi, der an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten Britisch-Indiens erinnert. Leider überstand die Schokoladenskulptur die Reise nicht, wie De Wever am Donnerstag auf einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit dem indischen Regierungschef einräumen musste.

Das India Gate symbolisiere jedoch den Grund seines Besuchs, sagte er: „Belgien und Indien verbindet eine gemeinsame Geschichte und wir können im heutigen turbulenten geopolitischen Klima in Sachen Wohlstand und Sicherheit zusammenarbeiten.

Belgische Expertise

Indien ist die größte Demokratie der Welt und die am schnellsten wachsende große Volkswirtschaft. Belgien ist deutlich kleiner, kann aber Expertise in Bereichen wie Pharmazeutika, Chemie, Halbleitertechnik, Logistik und Offshore-Windenergie einbringen. Darüber hinaus dient Belgien über seine Häfen als wichtiges Tor zum europäischen Markt, das Indien durch das neue Handelsabkommen mit der EU mehr nutzen möchte, als bisher.

Bilateraler Handel

„235 belgische Unternehmen investieren in Indien und 95 indische Unternehmen sind in Belgien aktiv. Der bilaterale Warenhandel beläuft sich auf 9,4 Mia. € pro Jahr, und ich glaube, dass hier noch erhebliches Wachstumspotenzial besteht“, so Premier De Wever in der indischen Hauptstadt.

Die belgische Delegation unterzeichnete am Donnerstag vier Abkommen mit Indien. Diese betreffen nachhaltige Energie, internationale Verbrechensbekämpfung, Verteidigung und Diplomatie. Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA), der ebenfalls in Neu-Delhi anwesend war, kündigte 10 Kooperationsabkommen für die belgische Verteidigungsindustrie mit Indien an.

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