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Asiatische Hornisse (Archivfoto)

60 Jahre alter Flame stirbt nach einem Angriff von Asiatischen Hornissen

Ein 60 Jahre alter Mann aus Ninove in der Provinz Ostflandern, der nach einem Angriff von Asiatischen Hornissen zunächst für Hirntod erklärt wurde, ist am Dienstagabend gestorben. Entsprechende Meldungen bestätigte dessen Familie gegenüber VRT NWS. Der Mann ist die erste Person in Belgien, die an Stichen von Asiatischen Hornissen starb.

Andreas Kockartz
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Eigentlich sind Stiche von Hornissen nicht wirklich gefährlich und ähneln in etwa denen von Wespen. Doch der 60-Jährige aus Ninove ist letzte Woche wohl einem Nest von Asiatischen Hornissen bedrohlich nahe gekommen. Er wurde von einem Schwarm solcher Hornissen angegriffen und dutzende Male gestochen worden, u.a. in den Hals.

Daraufhin erlitt der Mann einen Herzstillstand. Rettungskräfte konnten ihn noch reanimieren, doch er lag tagelang im Koma. Untersuchungen ergaben, dass er keine Hirnaktivität mehr entwickelte. Aufgrund dieser Diagnose wurde der Mann für Hirntod erklär. Am Dienstagabend erlag der Mann den Folgen dieses Hornissen-Angriffs.

Dessen Familie gab zu verstehen, dass er nicht allergisch gegen Wespenstiche war, doch er sei wahrscheinlich von so vielen Hornissen gestochen worden, dass er zu viel von deren Gift in seinem Blut hatte. 

Am vergangenen Wochenende kam es noch zu einem zweiten Fall von Hornissenangriff. In Kluisbergen in den flämischen Ardennen in der Provinz Ostflandern wurden fünf Personen in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie waren beim Wandern von einem Schwarm Europäischer Hornissen angegriffen und gestochen worden. 

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