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Naturkatastrophe in Nepal: Drei Belgier unter den Vermissten - Junge flämische Ärztin hilft in einem Krankenhaus

Unter den nach dem verheerenden Erdrutsch in Nepal vermissten ausländischen Touristen befinden sich drei Belgier, wie das nepalesische Tourismusministerium mitteilte. Zuvor hatte das belgische Außenministerium erklärt, dass sich 15 Landsleute im Katastrophengebiet aufhielten, zu dreien von ihnen jedoch noch kein Kontakt hergestellt werden konnte.

Andreas Kockartz
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Yenthe Peeters, eine frisch approbierte flämische Ärztin, die als Freiwillige im Ujeli Care Centre in Nepal arbeitet, befand sich am Mittwoch in einem Bus entlang des betroffenen Flusses, als die Fahrgäste aufgefordert wurden, höher gelegenes Gelände aufzusuchen. Später stellte sich heraus, dass sie selbst der Katastrophe nur knapp entkommen war.

Derzeit versucht sie im Universitätsklinikum Kathmandu so gut wie möglich zu helfen, wie sie gegenüber VRT NWS angab: „Wir versuchen, bei der Triage zu helfen und zu sehen, wo Ressourcen am besten eingesetzt werden können. Wo nötig, unterstützen wir Operationen oder die Wundversorgung – im Grunde überall dort, wo es an Helfern mangelt.“

Laut ihren Angaben wurde das Krankenhaus bereits vollständig in ein Traumazentrum umgewandelt, um so viele Patienten wie möglich aufnehmen zu können: „Momentan behandeln wir viele Traumata und Wunden, aber mit der Zeit wird Trinkwasser sicherlich knapp werden. Dann erwarten wir viele Menschen mit Magenverstimmungen und Durchfall, was hier wirklich Menschenleben kosten kann.“

„Es wird enorm viel zusätzliche Hilfe benötigt. Jedes Jahr, wenn wir hierherkommen, sehen wir, wie groß der Bedarf ist. Das Land verfügt einfach nur über sehr geringe Reserven und Kapazitäten und Naturkatastrophen wie diese stellen das auf die Probe. Alles, was hier langsam, aber sicher aufgebaut wurde, ist einfach weggespült worden. Man kann die Verzweiflung spüren.“

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