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Ein „Mini-Tornado“ fegte über die belgische Eifel: Haus in Büllingen unbewohnbar – Überschwemmungen in Malmedy

Heftige Gewitter zogen am frühen Mittwochabend über mehrere Gemeinden in der Eifel und richteten erhebliche Schäden an. So wurde  in Büllingen ein Haus durch einen umstürzenden Baum teilweise zerstört (Foto). Auch in der Region Malmedy musste die Feuerwehr dutzende Male ausrücken.

Andreas Kockartz
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Die starken Regenfälle im Hohen Venn halten den Boden zwar feucht, haben aber auch ihre Schattenseiten und dies nicht nur dort in Ostbelgien, wo der Vennbrand wütet. Die Gewitter, die am Mittwochabend über die Region zogen, verursachten bereits Schäden und Überschwemmungen an verschiedenen Orten. Dies berichtete unter anderem die Stadtverwaltung Malmedy in den sozialen Medien.

Die Feuerwehr der Hilfeleistungszone Lüttich 5 (Warche-Amblève-Lienne) rückte mehrmals aus. „Es handelte sich hauptsächlich um überflutete Keller und umgestürzte Bäume“, verlautete von Seiten der Stadtverwaltung von Malmedy. Gleichzeitig dankte die Stadt den Rettungskräften, die in den vergangenen Tagen auch durch die Löscharbeiten im Hohen Venn stark gefordert waren.

Haus in Büllingen zerstört

„In Büllingen wurde ein Haus durch einen Mini-Tornado zerstört. Der Bewohner war zum Zeitpunkt des Unglücks nicht zu Hause. Die Hälfte des Hauses ist zerstört und unbewohnbar“, so der Bürgermeister der Gemeinde, Rainer Stoffels. Dank der Sozialdienste konnte für den Betroffenen schnell eine alternative Unterkunft gefunden werden. Es gab keine Verletzten. Zahlreiche Bäume wurden sowohl in Büllingen als auch in anderen Gemeinden entwurzelt, was zu Verkehrsbehinderungen auf verschiedenen Straßen führte.

„Einige Straßen sind vorübergehend gesperrt. Alle kommunalen Dienste sind im Einsatz und helfen bei den Aufräumarbeiten“, sagte Stoffels. Er dankte den Rettungskräften ausdrücklich für ihren unermüdlichen Einsatz.

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