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Trinkwasser in Brüssel: Vivaqua bittet darum, Wasser zu sparen

Die interkommunale Brüsseler  Wasserversorgungs-Gesellschaft Vivaqua bittet seine Kunden, ihren Wasserverbrauch einzuschränken. „Die Kombination aus Dürre und Hitzewelle setzt die Wasserversorgung unter Druck“, so Sprecherin Saar Vanderplaetsen. Vivaqua versorgt hauptsächlich Brüssel, aber auch mehrere flämische und wallonische Gebiete mit Wasser: „Der Verbrauch steigt in den drei Regionen stark an.“

Andreas Kockartz Belga
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Darüber hinaus sinkt der Durchfluss der Maas bei Tailfer (ein Weiler von Lustin in der wallonischen Provinz Namür) seit über einer Woche und nähert sich dem Schwellenwert von 19 m³/s. Das würde eine erhebliche Produktionsbeschränkung im Wasserwerk von Tailfer bedeuten.

Um der Situation zu begegnen, hat Vivaqua jetzt zwei Reserven in den Steinbrüchen von Écaussinnes (Hennegau) und Ligny (Namür) in Betrieb genommen.

Bislang haben 15 Gemeinden in Wallonien Verordnungen zum Wassersparen erlassen. Das betrifft Bouillon, Léglise, Manhay, Rochefort, Saint-Hubert, Trois-Ponts, Vresse-sur-Semois, Tenneville, Rouvroy, Chimay, Theux, Stoumont, Chiny, Libin und Libramont.

Am Donnerstag hatte auch Flanderns Umweltminister Jo Brouns (CD&V, flämische Christdemokraten der Bevölkerung empfohlen, Trinkwasser zu sparen. Mit diesem Rat soll eine Wasserknappheit in weiser Voraussicht vermieden werden. 

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