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Foto: Brussels Airlines – Zukunftsvision: So soll das neue Testgelände aussehen

Am Brussels Airport entsteht ein neues Triebwerks-Testgelände mit 15 Meter hohen Lärmschutzwänden

Am Brüsseler Nationalflughafen beginnt der Bau eines neuen Testgeländes, auf dem Flugzeugtriebwerke nach Wartungsarbeiten unter Volllast getestet werden können. Dank 15 Meter hohen Lärmschutzwänden wird die Lärmbelästigung für Anwohner deutlich reduziert. Die neue Anlage soll Ende März 2027 fertiggestellt sein.

Andreas Kockartz Belga
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Das neue, U-förmige Testgelände umfasst eine Fläche von 8.000 m², etwas größer als ein Fußballfeld. Es bietet ausreichend Platz für Flugzeuge wie den Airbus A350 oder die Boeing B787. Das Gelände entsteht auf einem Bereich des Rollfelds, wo zuvor veraltete Gebäude abgerissen wurden.

Halbierung der Lärmbelästigung?

Die Lärmschutzwände rund um das Testzentrum reduzieren den Lärmpegel um 10 Dezibel, abhängig von Flugzeugtyp und Entfernung. Das bedeutet, dass der Lärm nur noch halb so laut wahrgenommen wird. Die größte Verbesserung wird für die Anwohner von der Anliegergemeinden Humelgem und Steenokkerzeel erwartet.

„Die Prüfung von Flugzeugtriebwerken nach Wartungsarbeiten ist unerlässlich für die Flugsicherheit. Mit dieser Investition verbinden wir diese Sicherheitsanforderung mit einer konkreten Reduzierung der Lärmbelastung für unsere unmittelbaren Nachbarn. Dieses neue Testgelände ist eine der Initiativen, mit denen wir uns kontinuierlich für einen nachhaltigeren und leiseren Flughafen einsetzen“, so Arnaud Feist, CEO von Brussels Airport.

Obligatorische Sicherheitsprüfung

Die Prüfung von Flugzeugtriebwerken unter Volllast nach Wartungsarbeiten ist eine gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsprüfung. Bisher fand diese im Freien statt. Der Flughafen führt solche Prüfungen 150 bis 200 Mal pro Jahr durch, ausschließlich tagsüber zwischen 7 und 22 Uhr.

Die Bauarbeiten am Fundament haben begonnen. Anschließend wird die Pflasterung verlegt und danach werden die Lärmschutzwände errichtet. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf über 15 Mio. €. Die Arbeiten haben keine Auswirkungen auf den Flughafenbetrieb.

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