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Flanderns Umweltminister ruft die Bevölkerung zu sparsamem Wasserverbrauch auf

Der flämische Umweltminister Jo Brouns (CD&V, Christdemokraten) appelliert erneut an die Bevölkerung, sparsam mit Wasser umzugehen. Obwohl es trotz der Dürre derzeit keine Probleme mit der Trinkwasserversorgung gibt, steigt der Druck auf die Wasserreserven weiter an. Vorerst werden keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen, so Brouns. Die Warnstufe Orange bleibt bestehen.

Andreas Kockartz
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„Der Wasserhahn wird morgen nicht versiegen, aber die Dürre wird täglich spürbarer“, sagte Flanderns Umweltminister Brouns am Donnerstagvormittag im Anschluss an die Sitzung der Dürrekommission des Landes: „Wir beobachten niedrige Wasserstände, sinkende Grundwasserspiegel und einen zunehmenden Druck auf unsere Wasserreserven. Jeder, der heute sparsam mit Wasser umgeht, trägt dazu bei, dass keine strengeren und verbindlichen Maßnahmen erforderlich werden. Deshalb bitten wir alle, jegliche Wasserverschwendung zu vermeiden.“

Wasser sparen, wo immer möglich, Lecks reparieren, Regenwasser nutzen und unnötigen Wasserverbrauch vermeiden sind weiterhin die wirksamsten Maßnahmen, um die Folgen der Dürre gemeinsam einzudämmen.

Rund 83 % der Messstellen verzeichnen für diese Jahreszeit niedrige bis extrem niedrige Grundwasserstände. An fast der Hälfte der Messstellen sind die Werte sogar außergewöhnlich niedrig. Die Dürrekommission wird die Situation in den kommenden Wochen weiter beobachten.

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