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Die EU Paketsteuer brachte Belgien in den ersten fünf Wochen 42,5 Mio. € ein

Die europäische Paketabgabe auf Billigsendungen aus Nicht-EU-Ländern brachte Belgien seit ihrer Einführung am 1. Juli schon 42,5 Mio. € ein. Dies meldete die flämische Tageszeitung Het Laatste Nieuws in ihrer Mittwochsausgabe. Diese Abgabe wurde eingeführt, um den Zustrom billiger Pakete in die Europäische Union einzudämmen. Zugleich soll sie dabei helfen, Wettbewerbsnachteile für den Handel in Europa zu abzubauen. Belgiens Zollbehörden haben mehr Einnahmen für den belgischen Staat erwartet… 

Andreas Kockartz
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Pro Paket wird seit dem eine Gebühr von 3 € erhoben, wovon 75 Cent an den Mitgliedstaat gehen, in dem das Paket ankommt. In Belgien beliefen sich die Einnahmen durch die Paketabgabe auf Billigsendungen aus Nicht-EU-Ländern bereits im ersten Monat (Juli) der Einführung auf über 40 Mio. €.

Einer ersten Schätzung zufolge verzeichnete der Zoll im Juli rund 35 % weniger Sendungen, als im gleichen Vorjahresmonat, was 1,26 Millionen weniger Billigpaketen entspricht.

Diese Steuer gilt nicht für Pakete über 150 € und das hat sich bemerkbar gemacht: Es wurden im hier genannten Zeitraum 10 % mehr dieser teureren Pakete registriert.

Der Verkehrs- und Transportökonom Roel Gevaers von der Universität Antwerpen (UAntwerpen) warnte gegenüber Het Laatste Nieuws, dass chinesische Online-Shops ihre Waren inzwischen häufiger in großen Paketen zusammenlegen, um die Auswirkungen der Steuer zu minimieren.

Auch Belgiens Zollchef Kristian Vanderwaeren beobachtet diese Tendenz zu größeren Bestellungen. Beide weisen zudem darauf hin, dass internationale Plattformen zunehmend über ein Vertriebszentrum innerhalb der Europäischen Union ausliefern. Zollchef Vanderwaeren sagte VRT NWS gegenüber, dass er eigentlich mit noch mehr Einnahmen durch die Paketabgabe für Belgien gerechnet habe.

Vor allem der Lütticher Regionalflughafen Bierset ist ein Einfallstor für Billigware aus China
Ein Paketzusteller von PostNL irgendwo in Belgien

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