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Das betroffene Ufergebiet in der Nähe des Industriegebiets Blue Gate nahe Hoboken

Hochwasserschutz für 7 Kilometer Schelde-Kais in Antwerpen

In Antwerpen, nahe dem Industriegebiet Blue Gate, haben die Arbeiten an den Schelde-Kais begonnen, um das Gebiet besser vor Überschwemmungen zu schützen. Zu diesem Zweck werden die Ufer stabilisiert und um fast einen Meter erhöht. Insgesamt saniert die flämische Wasserstraßenbehörde das Scheldeufer auf einer Länge von 7 Kilometern.

Andreas Kockartz
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Die Schelde-Kais in Antwerpen wurden im Zuge des flämischen Sigma-Plans zum Hochwasserschutz bereits an verschiedenen Stellen saniert, doch an anderen Standorten laufen die Arbeiten noch auf Hochtouren. Nahe dem Gewerbegebiet Blue Gate, kurz vor dem Hoboken-Polder, hat die flämische Wasserstraßenbehörde (Vlaamse Waterwegen) am Montag mit der ersten Bauphase begonnen.

Dort werden die Ufer stabilisiert und erhöht, um das Gebiet besser vor Hochwasser und zukünftigen Überschwemmungen zu schützen. „Auch in Zeiten anhaltender Dürre müssen wir Hochwasser und schwere Stürme berücksichtigen“, so Annick De Ridder (N-VA), Flanderns Ministerin für öffentliche Arbeiten. Daher werden die Ufer der Schelde auf einer Länge von 7 Kilometern, vom Blue Gate bis zum Trockendock im Norden der Stadt, verstärkt.

Schutz vor schweren Überschwemmungen

Die Arbeiten am Blue Gate werden in mehreren Phasen durchgeführt. Der erste Abschnitt soll bis Sommer 2027 abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten ist der Treidelpfad entlang der Schelde im nördlichsten Teil des Hoboken-Polders gesperrt. Die Zufahrt zu diesem Polder bleibt über Hoboken möglich.

„Der derzeitige Hochwasserschutz ist veraltet, daher müssen wir die Ufer unbedingt erhöhen“, so Ministerin De Ridder gegenüber VRT NWS. „Auch der Hochwasserschutz der Stadt ist veraltet, daher müssen wir die Ufer unbedingt erhöhen“, so De Ridder weiter: „Es wird fast ein Meter hinzugefügt. So schützen wir die Stadt vor schweren Überschwemmungen, die nur alle paar hundert Jahre auftreten.“

Bis 2032 werden die Kaimauern verstärkt und erhöht sein und in den darauffolgenden Jahren wird die Stadt Antwerpen die letzten Arbeiten ausführen.

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