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Inland
Wirtschaft

Die Apfel- und Birnenernte in Belgien fällt wegen Hitze und Dürre geringer aus

Die Apfel- und Birnenernte in Belgien wird dieses Jahr deutlich kleiner ausfallen als in den Vorjahren. Grund dafür sind anhaltende Hitze und Dürre. Auch andere Obstanbauländer in Europa kämpfen mit diesem Problem. „Investitionen in Bewässerungssysteme und Hagelschutznetze werden immer wichtiger“, so der Verband Belgischer Gartenbaugenossenschaften.

Andreas Kockartz
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Wie viele andere Obst- und Gemüsekulturen blieb auch der Obstanbau von der Hitze und der Trockenheit nicht verschont. Sowohl die Apfel- als auch die Birnenernte fallen dieses Jahr deutlich geringer aus. Dies geht aus einer Umfrage unter rund hundert Obstanbaubetrieben in Belgien hervor.

Bei Äpfeln erwarten die belgischen Obstbauern eine Ernte von 166 Millionen Kilogramm. Das sind 22 % weniger als der Fünfjahresdurchschnitt. „Das liegt unter anderem daran, dass in Belgien immer weniger Äpfel angebaut werden“, erklärt Luc Vanoirbeek vom Verband der Belgischen Gartenbaugenossenschaften. Seit der Saison 2020/21 ist die Apfelanbaufläche um 25 % zurückgegangen.

Das anhaltend heiße und trockene Wetter führt zusätzlich zu einer geringeren Ernte. Viele Äpfel wurden zudem durch Hagel oder Sonnenbrand beschädigt.

In der Sonne verbrannte Äpfel

Süßere, aber teurere Früchte

Auch die Birnenernte ist vom Wetter betroffen. In diesem Jahr werden in Belgien 364 Millionen Kilogramm Birnen geerntet. „Das entspricht einem Rückgang von 7 % gegenüber der geringen Ernte des Vorjahres. Aufgrund der Wasserknappheit werden die Birnen dieses Jahr weniger prall sein, aber trotzdem gut schmecken“, sagt Vanoirbeek. „Dank der vielen Sonnenstunden werden sie besonders süß sein. Dasselbe gilt für Äpfel. Auch andere Obstanbauländer in Europa kämpfen mit denselben Problemen.“

Auch bei den Birnen die Ernte geringer ausfallen als üblich. Da es weniger Äpfel und Birnen gibt, werden die Preise im Handel voraussichtlich ebenfalls steigen.

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Investitionen in den Klimaschutz

„Der Klimawandel ist überall spürbar“, unterstreicht auch Vanoirbeek: „Der Obstsektor steht vor großen Herausforderungen. Investitionen in Bewässerungssysteme, Hagelschutznetze, Wasserspeicher und neue Obstsorten werden immer wichtiger. Mir scheint, dass nur 25 % der Obstbauern Hagelschutznetze verwenden. Dies ist ein extrem heißer Sommer und hoffentlich wird es nicht jedes Jahr so ​​sein, aber wir müssen uns besser vor dem Klimawandel schützen. Man hat einfach keine andere Wahl, als ihn zu mit einzuplanen.“

Die Ernte wird wohl geringer ausfallen

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