Die belgischen Streitkräfte haben ihren Einsatz bei der Brandbekämpfung in Frankreich beendet, da der Großbrand in der Gironde unter Kontrolle gebracht wurde. Letzte Woche hatte die belgische Armee neun Wassertankwagen, zwei Panther-Feuerwehrfahrzeuge und rund 30 Soldaten zur Unterstützung Frankreichs bei der Brandbekämpfung in der Gironde entsandt. Die drei Feuerwehrbezirke der flämischen Provinz Limburg leisten inzwischen Hilfe mit 25 Feuerwehrleuten beim Waldbrand in Oostrum (Niederländisch-Limburg).
Unterstützung der belgischen Streitkräfte bei der Brandbekämpfung in Frankreich zu Ende - Limburg entsendet Feuerwehrleute in die Niederlande
Um eine kontinuierliche Einsatzfähigkeit zu gewährleisten, wurden die zwölf eingesetzten belgischen Militärfeuerwehrleute in drei Teams aufgeteilt. Diese Aufteilung ermöglichte eine 24-Stunden-Bereitschaft. Die Teams arbeiteten in der Regel in einem 12-Stunden-Schichtsystem mit anschließender 12-stündiger Pause.
„In der Praxis dauerten die Tage aufgrund von Einsatzbeschränkungen oft länger, einige Schichten bis zu 14 Stunden“, hieß es dazu aus dem belgischen Verteidigungsministerium. Zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft trafen außerdem Verstärkungen vom belgischen Luftwaffenstützpunkt Florennes in der wallonischen Provinz Namür ein, um die Einheit vor Ort zu unterstützen.
Gemeinsame Patrouillen
Das belgische Militär beteiligte sich zunächst an Aufklärungs- und Interventionspatrouillen gemeinsam mit den französischen Streitkräften. „Diese Patrouillen, bestehend aus zwei belgischen und zwei französischen Panther-Fahrzeugen, hatten die Aufgabe, in den Brandgebieten eventuell auftretende Brandherde frühzeitig zu erkennen und schnell zu löschen“, erklärte das belgische Verteidigungsministerium.
Kontrolle
In den letzten Tagen des Einsatzes, als sich die Lage zunehmend beruhigte, beteiligten sich die belgischen Teams auch an der Sicherung des Gebiets nach den von den französischen Einsatzkräften durchgeführten kontrollierten Bränden. Ihre Aufgabe war es, die betroffenen Gebiete gründlich zu wässern, um verbliebene Glutnester zu beseitigen und ein Wiederaufflammen des Feuers zu verhindern.
Der Einsatz wurde eingeleitet, nachdem Frankreich den EU-Katastrophenschutzmechanismus aktiviert hatte. Die Belgier wurden dort eingesetzt, wo die von den französischen Behörden am dringendsten benötigt wurden.
Die Feuerwehren aus Limburg entsendet 25 Einsatzkräfte zur Unterstützung bei einem Waldbrand in den Niederlanden
Die drei Feuerwehrbezirke Limburgs leisten Hilfe bei dem Waldbrand in Oostrum (Niederländisch-Limburg). Die offizielle Hilfsanfrage kam aus den Niederlanden. Insgesamt werden 25 Feuerwehrleute aus Limburg und sechs Waldbrandlöschfahrzeuge eingesetzt.
Dies bestätigte Karen De Smedt vom Feuerwehrbezirk Ost-Limburg gegenüber VRT NWS: „Die drei Bezirke haben sich abgestimmt. Wir haben geprüft, wie wir die Abdeckung der gesamten Provinz sicherstellen können, damit ausreichend Personal und Ausrüstung vor Ort verfügbar sind. Es wurde beschlossen, zwei Züge gemeinsam zu entsenden. Aus Ost-Limburg kommt ein kompletter Zug mit je einem Waldbrandlöschfahrzeug aus Maaseik, Bilzen-Hoeselt und Genk. Der zweite Zug besteht aus einem Waldbrandlöschfahrzeug aus Beringen (Südwest-Limburg) und Waldbrandlöschfahrzeugen aus Bree und Lommel (Nord-Limburg).
Jeder Zug wird von einem Offizier begleitet, der mit seinen niederländischen Kollegen in Kontakt bleibt. Die niederländischen Kommandeure entscheiden letztendlich (wie in Frankreich mit den belgischen Soldaten ebenso geschehen), wo die belgischen Feuerwehrleute Brände löschen und zum Einsatz kommen.

