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44,2 Hektar: Auch 2025 wurde in Flandern illegal Wald gerodet

Im vergangenen Jahr stellten die Behörden im belgischen Bundesland Flandern 44,2 Hektar illegal gerodeten Wald fest. In den meisten Fällen betraf dies Gemeinden in der Provinz Limburg, z.B. Beringen, Hechtel-Eksel und Kinrooi vorne an. Doch auch in Staden (Westflandern) und in Lievegem (Ostflandern) wurden illegale Baumfällungen registriert.

Andreas Kockartz
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Wenn Rodungen oder Abholzungen in Flandern festgestellt werden, wird zunächst untersucht, ob es sich dabei um Vorgänge handelt, die genehmigt wurden. Ist dies nicht der Fall, wird der Vorgang untersucht und es wird Anzeige erstattet. Bei illegalen Rodungen müssen die betroffenen Flächen wieder bepflanzt werden.

Flanderns Umweltminister Jo Brouns (CD&V, flämische Christdemokraten) gab diese Zahlen im flämischen Landesparlament auf Anfrage des Abgeordneten Andy Pieters (N-VA, flämische Nationaldemokraten) aus Limburg bekannt.

Pieters unterstrich in seiner Reaktion darauf, dass Flandern hier strenger auftreten könnte: „Es ist an der Justiz aber auch an den flämischen Ordnungsbehörden, um auf dieser Ebene durchzugreifen und dafür zu sorgen, dass illegale Rodungen streng genug bestraft werden.“

„Die Forderung, den Schaden zu ersetzen, ist eine Frage des gesunden Verstandes, muss aber ausreichend verfolgt werden,“ so der N-VA-Abgeordnete aus Limburg: „Wir sind die grünste Provinz Flanderns und sollten stolz darauf sein. Die Tatsache, dass jede zweite illegale Rodung hier festgestellt wird, steht im Gegensatz zu unseren Ambitionen und ist unannehmbar.“   

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