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Bad Bunny beendet Welttournee in Brüssel: „Warum Belgien? Jetzt verstehe ich es – auch wenn es hier kalt ist“

Mit großen Gefühlen und mehr als 56.000 Zuschauern im König-Baudouin-Stadion hat Bad Bunny seine Welttournee Debí Tirar Más Fotos in Brüssel beendet. Der puerto-ricanische Superstar wählte die belgische Hauptstadt als letzte Station einer Konzertreise mit insgesamt 57 Auftritten in Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Europa. 

Martina Luxen
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„Als man mir sagte, dass wir die Tournee in Belgien beenden würden, dachte ich zuerst: Warum gerade dort?“, sagte Bad Bunny zu Beginn des Abends. „Aber heute verstehe ich, dass man sich das Beste bis zum Schluss aufhebt. Ich glaube, dies ist der beste Ort, um diese Tour zu beenden.“ 

Die Begeisterung im Stadion war riesig. Viele Fans hatten bereits Stunden vor Konzertbeginn gewartet, einige sogar die Nacht zuvor in Zelten vor dem Stadion verbracht, um möglichst nahe an der Bühne zu stehen. Als die Musiker die Bühne betraten, war die Spannung greifbar. Die 14-köpfige Band bestand unter anderem aus Perkussionisten, Bläsern, Background-Chor, Keyboarder und einer Kontrabassistin. 

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Ein Konzert ganz auf Spanisch 

Bemerkenswert: Während des rund zweieinhalbstündigen Konzerts sprach Bad Bunny kein einziges Wort Englisch. Der Künstler blieb konsequent seiner Muttersprache Spanisch treu – ohne dass dies beim Publikum für Schwierigkeiten sorgte. Im Gegenteil: Im Stadion waren auffallend viele spanischsprachige Fans vertreten, die jede Zeile mitsangen. 

Der Musiker zeigte sich zwar begeistert von seinem Empfang in Brüssel, konnte sich aber einen scherzhaften Kommentar zum Wetter nicht verkneifen. „Es ist hier ein bisschen kalt, oder?“ Bei Temperaturen von rund 18 Grad war das Klima für den aus Puerto Rico stammenden Sänger deutlich frischer als gewohnt. 

Liebeserklärung an Puerto Rico

Das Konzert begann mit „LA MuDANZA“, einem der persönlichsten Stücke seines Repertoires. In dem Lied erzählt Bad Bunny zunächst die Geschichte seiner Eltern und erweitert anschließend den Blick auf Puerto Rico – die karibische Insel, auf der er aufgewachsen ist. Diese Verbundenheit mit seiner Heimat zieht sich durch sein gesamtes aktuelles Album und die dazugehörige Tournee. 

Im Juni war der Latino-Popgigant zwei Abende in Düsseldorf zu Gast.

Der Titel Debí Tirar Más Fotos bedeutet wörtlich: „Ich hätte mehr Fotos machen sollen.“ Dahinter steckt eine Botschaft über Erinnerungen, Familie, Freundschaft und die Bedeutung gemeinsamer Momente. Bad Bunny ruft dazu auf, die Menschen und Augenblicke im Leben bewusster wahrzunehmen, bevor sie vorbeigehen. 

Gerade beim letzten Konzert der Tour schien diese Botschaft besonders präsent. Mehrfach wirkte der Künstler nachdenklich und emotional, als würde er selbst den Abschluss dieser außergewöhnlichen Reise bewusst genießen. 

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