Der Belgier Remco Evenepoel hat im Einzelzeitfahren nach Thonon-les-Bains seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der amtierende Weltmeister im Zeitfahren zeigte der Konkurrenz sprichwörtlich alle Farben seines Regenbogentrikots und feierte seinen zweiten Etappensieg in Folge bei der Tour de France.
2ter Etappensieg: Evenepoel deklassiert Konkurrenz im Zeitfahren
Der dreifache Zeitfahr-Weltmeister bestätigte erneut seinen Ruf als derzeit bester Zeitfahrer der Welt. Auf dem Weg nach Thonon-les-Bains pulverisierte Evenepoel sämtliche Bestzeiten und setzte sich auf jedem Streckenabschnitt an die Spitze.
Ob bergauf, bergab oder auf flachen Passagen: Der Belgier war überall der Schnellste. Selbst Tadej Pogačar, der ebenfalls ein außergewöhnlich starkes Rennen fuhr, konnte das Tempo des Belgiers nicht mitgehen.
Großer Schritt im Kampf um das Podium
Mit seinem zweiten Sieg innerhalb von zwei Tagen macht der Fahrer von Red Bull-BORA-hansgrohe erneut wertvolle Zeit auf seine Rivalen gut und verbessert seine Position im Gesamtklassement weiter.
Besonders beeindruckend war, dass Evenepoel nicht nur die klassischen Zeitfahrspezialisten hinter sich ließ, sondern auch die besten Rundfahrer der Welt deutlich distanzierte. Dadurch unterstrich er einmal mehr, warum er zu den gefährlichsten Anwärtern auf einen Spitzenplatz in Paris zählt.
Für den Belgier war es ein weiterer Beweis dafür, dass er mittlerweile nicht nur als Zeitfahrspezialist, sondern auch als ernsthafter Kandidat für die Gesamtwertung einer Grand Tour gelten muss.
Der Träger des Gelben Trikots musste anerkennen, dass Evenepoel im Kampf gegen die Uhr derzeit in einer eigenen Liga fährt. Dennoch zeigte auch Pogačar eine starke Leistung: Er nahm dem Großteil seiner Konkurrenten rund eine halbe Minute oder mehr ab und festigte damit seine Position in der Gesamtwertung.
