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Geplant: 90 km langer Wanderweg zwischen Halle und Leuven

Ab 2028 können Wanderer einen neuen Wanderweg durch den Nationalpark Brabantse Wouden nutzen. Die rund 90 Kilometer lange Route wird Halle mit Leuven verbinden und damit die längste Wanderstrecke der Provinz Flämisch-Brabant sein.

Martina Luxen
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Die Strecke führt durch mehrere bekannte Naturgebiete der Provinz, darunter den Hallerbos, den Zoniënwoud und das Laan-Tal. Der Weg wird in vier Tagesetappen unterteilt. Wanderer können aber auch kürzere Rundwege wählen und nur einzelne Abschnitte der Strecke erkunden. 

Im Hallerbos blühen jedes Jahr die Waldhyazinthen.

Entlang des Wanderwegs entstehen fünf besondere Rastplätze. Dabei handelt es sich nicht um klassische Picknickzonen, sondern um kleine Begegnungsorte, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen sollen. Geplant sind Standorte im Naturgebiet Zevenbronnen im Molenbeek-Tal, im Arboretum von Tervuren, im Ortskern von Sint-Agatha-Rode und am Herculessalon im Meerdaalwald. An den beiden Endpunkten der Route – der St.-Martins-Basilika in Halle und der Parkabtei in Löwen – sollen zusätzlich kleinere interaktive Elemente installiert werden.

Naturgebiet Zevenbronnen im Tag der Molenbeek

Natur statt Massentourismus 

„Es handelt sich um bescheidene Orte, die Wanderer überraschen können: Plätze, die sich wunderschön in ihre Umgebung einfügen und einladen, kurz innezuhalten“, erklären die Projektverantwortlichen. Sie sollen sich eignen für ein Picknick, das Genießen einer Aussicht oder einfach eine Pause in der Natur. 

Tom Dehaene, zuständig für Tourismus in der Provinz Flämisch-Brabant, betont: „Es geht nicht um Massentourismus, sondern um persönliche Begegnungen mit Natur und Kulturerbe im Nationalpark.“ Er rechnet zudem mit einem Interesse internationaler Besucher. 

Budget von 500.000 Euro

Meerdal-Wald in der Nähe von Leuven

Für die Gestaltung der Rastplätze wurde nach einem Wettbewerb ein spezialisiertes Planungsteam ausgewählt. Mehr als 60 Bewerbungen gingen dafür ein. In den kommenden Monaten werden die Entwürfe gemeinsam mit den jeweiligen Gebietsverwaltern weiter ausgearbeitet. Die ersten Rastplätze sowie die vollständige Beschilderung des Wanderwegs sollen 2028 fertiggestellt werden. Für das gesamte Projekt steht ein Budget von rund 500.000 Euro zur Verfügung. 

Das Arboretum in Tervuren

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