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Über 30 Grad bis Ende der Woche: Warnstufe Orange wegen Waldbrandgefahr in Flandern

Für die gesamte Flämische Region gilt seit Montag, 16 Uhr, nicht mehr die Warnstufe Gelb, sondern Warnstufe Orange wegen erhöhter Wald- und Naturbrandgefahr. Das gab der flämische Umweltminister Jo Brouns (CD&V) bekannt.

Belga Martina Luxen
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Grund für die Verschärfung sind die angekündigte Hitzewelle sowie die anhaltende Trockenheit. Durch das Ausbleiben nennenswerter Niederschläge trocknen die oberen Bodenschichten und die Vegetation zunehmend aus. 

Die flämische Agentur für Natur und Wald (Agentschap Natuur en Bos – ANB) weist darauf hin, dass Wälder zwar eine willkommene Abkühlung spenden, gleichzeitig aber erhöhte Vorsicht geboten ist. Die Behörde fordert Besucher ausdrücklich auf, nicht zu rauchen und kein offenes Feuer in Wäldern oder Naturschutzgebieten zu entzünden. 

„Gemeinsam mit unseren Förstern und Aufsichtskräften appellieren wir an alle, äußerst wachsam zu sein“, erklärt ANB-Sprecher Jeroen Denaeghel. „Bleiben Sie auf den ausgewiesenen Wegen und lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt. Wer verdächtigen Rauch bemerkt, sollte umgehend die Notrufnummer 112 wählen.“ 

Aktionsplan, um Brandschutz zu verbessern

Der Plan soll zusätzliche Maßnahmen umfassen, darunter: 

  • eine frühzeitige Branderkennung mittels Kameras, Sensoren, Drohnen und Künstlicher Intelligenz, 

  • eine brandsichere Gestaltung von Naturgebieten, 

  • einen verbesserten Datenaustausch zwischen den beteiligten Diensten, 

  • sowie ein koordiniertes Vorgehen bei erhöhter Brandgefahr. 

Angesichts der erwarteten Temperaturen von über 30 Grad bis zum Ende der Woche warnen die Behörden, dass bereits eine einzige Unachtsamkeit ausreiche, um einen größeren Naturbrand auszulösen. 

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