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Fusion der Brüsseler Polizeizonen: Erstes Treffen der Bürgermeister und des Polizeirats

Die Bürgermeister der Brüsseler Gemeinden haben sich am Mittwoch erstmals mit dem Polizeirat des künftigen einheitlichen Polizeibezirks der Hauptstadt-Region getroffen. Philippe Close (PS, frankophone Sozialisten), Bürgermeister der Stadt Brüssel, wurde zum Vorsitzenden des Rates ernannt. Bis zum 1. Januar 2028 müssen die sechs Polizeizonen der Region Brüssel-Hauptstadt zu einem neuen einheitlichen Bezirk zusammengeführt werden, wie die regionale Nachrichtenplattform BRUZZ und die Nachrichtenagentur Belga melden.

Andreas Kockartz
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Im Laufe des Treffens wurde auch der Name der einheitlichen Polizeizone festgelegt: „Politie Brussel“ (niederländisch) und „Police de Bruxelles“ (französisch), was so viel heißt wie „Polizei Brüssel“. „Obwohl wir eigentlich gegen die Zusammenlegung waren, haben wir die Bürgermeister gebeten, deren Umsetzung zu organisieren“, sagte Close.

Die Suche nach einem neuen Polizeichef für die einheitliche Polizeizone beginnt im September. Michel Goovaerts, Chef der Polizeizone Brüssel-Hauptstadt-Elsene, wird bis dahin die Umstellung auf das neue System koordinieren. Ebenfalls im September beginnen die Verhandlungen mit den Gewerkschaften. Die sechs bestehenden Polizeizonen bleiben bis zum 1. Januar 2028 aktiv. Die Brüsseler Bürgermeister treffen sich ab jetzt mehr oder weniger wöchentlich, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Neun territoriale „Divisionen“

Die Bürgermeister haben die Aufteilung der zukünftigen Zone in neun territoriale Bezirke offiziell beschlossen. Diese Aufteilung wurde im Juni vorgestellt. Es gibt eine Änderung, die den fünften Bezirk betritt (siehe weiter unten).

Die Divisionen sind Elsene-Louiza-Roosevelt-Europaviertel-Ter Kameren (Division 1), Pentagon-Sint-Gillies-Vorst (Division 2), Sint-Pieters-Woluwe-Sint-Lambrechts-Woluwe-Etterbeek (Division 3), Watermaal-Bosvoorde-Oudergem-Ukkel (Division 4), Schaarbeek-Sint-Joost-ten-Node-Brüssel Nord (Division 5), Anderlecht (Division 6), Molenbeek-Laken (Division 7), Haren-Evere-Neder-Over-Heembeek (Division 8) und Koekelberg-Ganshoren-Sint-Agatha-Berchem-Jette (Division 9).

Aufgaben    

Die einzelnen Divisionen werden unter anderem für das Leben in den Vierteln und die Bekämpfung von Ruhestörungen, die Betreuung von Bürgern, lokale Ermittlungsaufgaben und die Aufrechterhaltung der Ordnung bei kleineren und mittleren Veranstaltungen zuständig sein. Für Großveranstaltungen steht eine Einsatzreserve auf Zonenebene bereit. Die Aufteilung in Divisionen soll laut Bgm. Close eine „starke lokale Verankerung“ gewährleisten.

Laut Close werden die rund 6.500 Polizeibeamten, die derzeit in den sechs separaten Zonen tätig sind, in der zukünftigen gemeinsamen Einheitspolizei arbeiten. Der Bürgermeister der Gemeinde Brüssel-Stadt betont die Wichtigkeit eines einheitlichen Bundesstatus für die Polizeibeamten, um die Fusion erfolgreich abzuschließen.

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