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Die Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB spendet der Ukraine 36 Busse

Die regionale Brüsseler ÖPNV-Gesellschaft MIVB/STIB spendet in den kommenden Monaten 36 ausgediente Busse an die Ukraine. Dies gab das Verkehrsunternehmen am Montag im Rahmen einer Feier bekannt. Es handelt sich dabei um Dieselbusse, die zwischen 2010 und 2011 in Betrieb genommen wurden und jeweils rund 700.000 Kilometer auf dem Tacho haben. Die meisten sind noch fahrtüchtig.

Andreas Kockartz
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MIVB-CEO Brieuc de Meeûs erläuterte dies am Montag bei einer Zeremonie mit dem Brüsseler Ministerpräsidenten Boris Dilliès (MR, frankophone Liberale) und dem ukrainischen Botschafter in Belgien, Yaroslav Melnyk. Die Fahrzeuge müssen vor ihrer Auslieferung noch eine technische Prüfung bestehen.

MIVB stößt vermehrt Dieselbusse im Zuge der Umstellung auf eine Elektroflotte ab. Die MIVB-Fahrzeuge können zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs in der Ukraine eingesetzt werden, aber auch zu mobilen Einheiten umgebaut werden, in denen die Bevölkerung sich aufwärmen oder Internetzugang erhalten kann.

Die nicht mehr fahrtüchtigen Busse dienen als Lager für Ersatzteile oder als Notunterkünfte. Mitarbeiter des MIVB werden die Busse zur Grenze zwischen Polen und der Ukraine fahren.

„Wir sind Brüssel für die Hilfe und Freundschaft sehr dankbar“, sagt der ukrainische Botschafter Jaroslaw Melnyk. Zu den möglichen Zielorten, die in Betracht gezogen werden, gehören die Regionen Sumy und Tschernihiw, wo der Bedarf an humanitärer Hilfe groß ist. Die beiden an Russland grenzenden Regionen sind schwer vom Krieg betroffen.

„Da die Busse nun ausgedient haben, könnten wir sie nur noch verschrotten. Es ist besser, sie für einen guten Zweck zu spenden“, heißt es dazu von Seiten der MIVB.

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