Mit Beginn der Sommerferien setzt die belgische Bundespolizei zusätzliche Bahnpolizeiteams in Zügen in Richtung belgische Küste ein. Seit dieser Woche sind Polizeibeamte täglich auf den wichtigsten Zugverbindungen unter anderem nach Brügge und Ostende präsent.
Die belgische Polizei verstärkt ihre Präsenz in Zügen an die Küste während der Sommerferien
Die verstärkte Polizeipräsenz konzentriert sich hauptsächlich auf die Bahnstrecke Brüssel–Gent–Brügge–Ostende, wo das Fahrgastaufkommen am höchsten ist. Kontrollen finden sowohl auf den Hinfahrten an die Küste als auch auf den Rückfahrten ins Landesinnere am Nachmittag und Abend statt.
Erhöhte Sicherheit
Durch die sichtbare Präsenz in den Zügen will die Bundespolizei die Sicherheit aller Reisenden erhöhen und bei Bedarf schnell eingreifen können. „Wer sich störend verhält oder ein Gefühl der Unsicherheit erzeugt, wird die Anwesenheit der Polizei bemerken. Belästigung und Aggression werden nicht toleriert und konsequent geahndet“, verlautete dazu aus dem belgischen Innenministerium.
Operation SunRail
Die verstärkten Polizeieinsätze sind Teil der Operation SunRail. Diese reagiert auf das erhöhte Reiseaufkommen in den Ferienzeiten, in denen es während der Zugfahrt zu Störungen durch randalierende Jugendliche oder auch Schwarzfahrer kommen kann.
„Das Ziel ist klar: Familien, Urlaubern und allen Bahnreisenden eine sichere und ruhige Reise zu ermöglichen und gleichzeitig Störungen des Bahnverkehrs so weit wie möglich zu minimieren“, so Eric Snoeck, Generalkommissar der Bundespolizei. Die Operation SunRail läuft bis zum 31. August.
