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Gesundheitsminister Vandenbroucke

Das belgische Gesundheitsministerium soll die Notrufnummer 1733 verwalten

Als Konsequenz aus den negativen Folgen der letzten Hitzewelle in Belgien will Bundesgesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Foto, Vooruit, flämische Sozialisten) die Notrufnummer 1733 in die Verantwortung seines Ministeriums übergeben. Unter dieser Notrufnummer sind hierzulande die haushaltsärztlichen Bereitschaftsdienste erreichbar. Doch während der Hitzewelle im Juni kam es hier wegen Personalmangel zu Engpässen und zu langen Wartezeiten.

Andreas Kockartz
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Bisher ist das Innenministerium für diese Notrufnummer zuständig, doch Bundesinnenminister Bernard Quintin (Foto unten, MR, frankophone Liberale) gab bereits zu erkennen, dass er die 1733 für die Gesundheitsbehörden freigeben werde. Quintin sagte, dass er dies schon länger vorgeschlagen habe.

Die Engpässe, die auch hier während der Hitzewelle im Juni deutlich wurden, sollen in Zukunft vermieden werden, so Gesundheitsminister Vandenbroucke. Als erste Sofortmaßnahme will er das System so anpassen, dass Anrufe über die 1733 jeweils direkt an die regionalen bzw. lokalen Bereitschaftspraxen geleitet werden.

Langfristig soll das belgische Gesundheitswesen über ein eigenes Notrufsystem verfügen können, so die Idee Vandenbrouckes. Im Herbst soll das Gesundheitsministerium auch darüber mit den hiesigen Hausärzteverbänden sprechen. 

Bundesinnenminister Quintin

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