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Inland
Justiz

Schießerei an der Metrostation Clemenceau in Brüssel - Täter zu 13 bzw. 11 Jahren Haft verurteilt

Die Täter des bewaffneten Angriffs auf eine rivalisierende Drogenbande in der Metrostation Clemenceau in der Brüsseler Gemeinde Anderlecht am 5. Februar 2025 wurden zu 13 bzw. 11 Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wurde am Freitag vor dem Brüsseler Strafgericht verkündet, wie die regionale Nachrichtenplattform BRUZZ meldete.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der Angriff in der Anderlechter Metrostation war eine der aufsehenerregendsten Schießereien in Brüssel im Jahr 2025. Der Schütze feuerte damals mit einer AK-47 etwa 20 Schüsse ab. Diese galten damals Dealern einer rivalisierende Drogenbande aus dem Anderlechter Ortsteil Peterbos.

In der vorangehenden Verhandlung hatte die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 16 Jahren für den Hauptverdächtigen Y.A. gefordert. Dieser war einige Zeit auf der Flucht, nachdem er seine elektronische Fußfessel entfernt hatte, und fehlte während der Verhandlung. Am Freitag war er allerdings im Gerichtssaal anwesend. Er war am 16. Juni von der Polizei festgenommen worden. Seine Anwesenheit ermöglicht ihm, das Urteil - 13 Jahre Haft - anzufechten.

Z.Y., der zum Zeitpunkt des Vorfalls ein M4-Gewehr bei sich trug, dieses aber nicht nutzte, wurde zu 11 Jahren Haft verurteilt. Ein dritter Angeklagter erhielt eine dreijährige Haftstrafe auf Bewährung. Der etwa 70-jährige Mann hatte den Tätern nach der Schießerei sein Haus zur Verfügung gestellt, um sich und ihre Waffen zu verstecken.

Die Metrostation Clemenceau in Anderlecht war 2025 mehrmals Tatort von Schießereien im Rahmen von Kriegen zwischen Drogenbanden

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