Die Täter des bewaffneten Angriffs auf eine rivalisierende Drogenbande in der Metrostation Clemenceau in der Brüsseler Gemeinde Anderlecht am 5. Februar 2025 wurden zu 13 bzw. 11 Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wurde am Freitag vor dem Brüsseler Strafgericht verkündet, wie die regionale Nachrichtenplattform BRUZZ meldete.
Schießerei an der Metrostation Clemenceau in Brüssel - Täter zu 13 bzw. 11 Jahren Haft verurteilt
In der vorangehenden Verhandlung hatte die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 16 Jahren für den Hauptverdächtigen Y.A. gefordert. Dieser war einige Zeit auf der Flucht, nachdem er seine elektronische Fußfessel entfernt hatte, und fehlte während der Verhandlung. Am Freitag war er allerdings im Gerichtssaal anwesend. Er war am 16. Juni von der Polizei festgenommen worden. Seine Anwesenheit ermöglicht ihm, das Urteil - 13 Jahre Haft - anzufechten.
Z.Y., der zum Zeitpunkt des Vorfalls ein M4-Gewehr bei sich trug, dieses aber nicht nutzte, wurde zu 11 Jahren Haft verurteilt. Ein dritter Angeklagter erhielt eine dreijährige Haftstrafe auf Bewährung. Der etwa 70-jährige Mann hatte den Tätern nach der Schießerei sein Haus zur Verfügung gestellt, um sich und ihre Waffen zu verstecken.
