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Belgiens Premier Bart De Wever und US-Botschafter Bill White

US-Botschafter feiert 250 Jahre USA in Brüssel: Belgiens Premier unterstreicht die guten Beziehungen zu den Vereinigten Staaten

Premierminister Bart De Wever (N-VA, flämische Nationaldemokraten) hat bei der Feier des US-Botschafters in Belgien, die am Sonntag im Jubelpark in Brüssel stattfand, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern hervorgehoben. Anlass der nur für rund 5.000 geladene Gäste zugänglichen Feier war der 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung.

Andreas Kockartz
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Premier De Wever würdigte die gemeinsamen Werte und die lange Geschichte beider Länder. Er verwies dabei auch auf den Vertrag von Gent von 1814, der den Krieg zwischen den USA und dem Großbritannien beendete, aber auch auf die amerikanischen Soldaten, die im Ersten und im Zweiten Weltkrieg auf belgischem Boden „für unsere Freiheit“ ihr Leben gelassen haben.

Als Zeichen der Freundschaft mit den USA schenkte Belgien den Vereinigten Staaten eine Kristallvase der Manufaktur Val Saint-Lambert aus Lüttich, die dieses Jahr 200 Jahre alt wird. Diese Vase enthält Erde von einigen der bedeutendsten Schlachtfeldern der beiden Weltkriege auf belgischem Boden.

Kritik

Die Veranstaltung sorgte bereits im Vorfeld für recht scharfe Kritik. US-Botschafter Bill White ist schon mehrmals in seinem Gastland Belgien „diplomatisch angeeckt“ u.a. weil er sich öffentlich in die belgische Innenpolitik eingemischt hatte, um Entscheidungen im Sinne der US-Regierung zu beeinflussen.

Kritiker werfen White und der Trump-Regierung auch vor, das 250. Jubiläum der US-Unabhängigkeitserklärung in Brüssel als Propagandaschau veranstaltet zu haben. Am Rande der Veranstaltung kam es auch deshalb zu verschiedenen Protestaktionen gegen die USA. Anwohner prangerten außerdem an, dass der Jubelpark und seine Umgebung für das US-Event weiträumig abgesperrt werden durften, was für sie zu Einschränkungen führte.

Das Event wurde überdies sowohl mit Spenden aus den USA, als auch aus Belgien veranstaltet, was wiederum die Kritik  in Belgien anheizte… 

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