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Ein Toter bei Unwetter in Belgien – Feuerwehreinsätze, materielle Schäden und betroffene Veranstaltungen

Auch in Belgien haben die Unwetter in der Nacht zum Sonntag für Probleme gesorgt. Es kam zu Schäden, Bränden durch Blitzeinschlag, zu unterbrochenen oder abgesagten Events und zu zahllosen Einsätzen der Feuerwehren. In der Provinz Wallonisch-Brabant kam ein Mann ums Leben, als im Sturm ein Baum auf sein Auto stürzte.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

In erster Linie waren von den teils sehr heftigen Unwettern die Provinzen Flämisch- und Wallonisch-Brabant sowie Antwerpen und Hennegau betroffen. Das belgische Innenministerium registrierte insgesamt rund 1.000 Feuerwehreinsätze (rund 320 alleine in der Provinz Antwerpen. In der Ortschaft La Hulpe in Wallonisch-Brabant kam ein Autofahrer ums Leben, als ein umstürzender Baum auf sein Fahrzeug fiel.

Blitzeinschläge sorgten in mehreren Ortschaften für Dachbrände. Zudem wurden durch heftige Sturmböen Dächer zerstört, Stromleitungen und Bahnstrecken unterbrochen und Starkregen sorgte für vollgelaufene Keller.

Blitzeinschläge

In Essene bei Affligem (Prov. Flämisch-Brabant) setzte ein Blitzeinschlag gleich mehrere Gebäude in Brand. Dabei kam auch Asbest frei und die Feuerwehr richtete eine Sicherheitszone ein, in der alle Türen und Fenster geschlossen werden mussten. In Kalmthoud im Norden von Antwerpen schlug ein Blitz in einer Scheune ein, in der Scouts übernachteten. Hier wurden zwei Kinder mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Events betroffen

Einige Festivals und Stadtfeste wurden vorsorglich am frühen Samstagabend unterbrochen. Dazu gehörten Couleur Café in Brüssel, das Italienische Fest in Courcelles (Hennegau) - hier wurden einige Personen leicht verletzt, Werchter Boutique, Paradise City, einige lokale Kirmessen und auch Veranstaltungen zum guten Zweck. Die meisten mehrtägigen Events gingen am Sonntag aber weiter.   

Auch die Landwirtschaft muss die Folgen dieser Unwetter tragen. In den Provinzen Antwerpen und Flämisch-Brabant wurden gleich mehrere Maisfelder von Sturm und Regen zerstört. Hier wird es keine Ernte mehr geben… 

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