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Flandern stellt 2-Mia. €-Plan zur Dekarbonisierung der Industrie vor – Schwerpunkt CO₂-Abscheidung

Das belgische Bundesland Flandern investiert in den nächsten zehn Jahren 2 Mia. €, um die industriellen CO₂-Emissionen zu senken und die Schwerindustrie zu unterstützen. Der Großteil der Mittel fließt in Projekte zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung (CCS).

Andreas Kockartz
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Die flämische Landesregierung hat 1,2 Mia. € für CCS bereitgestellt. Davon stehen ab 2028 im Rahmen einer Förderrunde 1 Mia. € für energieintensive Branchen wie die Stahl- und Chemieindustrie zur Verfügung, in denen Emissionsreduzierungen schwierig sind. Weitere 200 Mio. € wurden bereits für das Projekt Kairos@C im Hafen von Antwerpen bewilligt, das von BASF und Air Liquide geleitet wird und CO₂ abscheiden, verflüssigen und dauerhaft speichern soll.

Die verbleibenden 800 Mio. € unterstützen Unternehmen, die ihre Anlagen auf Basis fossiler Brennstoffe durch sauberere Technologien ersetzen, darunter Elektrokessel, industrielle Wärmepumpen und effizientere Produktionsprozesse. Gefördert werden Projekte, die die größten CO₂-Reduktionen zu den geringsten Kosten erzielen.

Die Regierung bezeichnet das Programm, das teilweise aus Einnahmen des EU-Emissionshandels finanziert wird, als das größte Industrieförderprogramm, das jemals in Flandern aufgelegt wurde. Ministerpräsident Matthias Diependaele (N-VA, flämische Nationaldemokraten) erklärte, die Investition werde die Industrie stärken, Innovationen fördern und zur Sicherung qualifizierter Arbeitsplätze beitragen sowie den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Produktion unterstützen.

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