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Elektrifizierung einer Güterzugstrecke zur Sicherung der Versorgung von BASF im Antwerpener Hafen

Die Modernisierung einer wichtigen Bahnstrecke im Hafen von Antwerpen nimmt Gestalt an. Am Donnerstag fuhr der erste elektrische Güterzug auf der Bahnstrecke 11. Der Chemiekonzern BASF nutzt die Elektrifizierung vor allem zur Erhöhung der Versorgungssicherheit mit Fertigprodukten.

Andreas Kockartz
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Direkt an der niederländischen Grenze, ganz im Norden des Hafens, befindet sich Combinant, das Combined Terminal Antwerpen. Dieses Bahnterminal für den intermodalen Verkehr ermöglicht den Umschlag von Gütern auf LKW und Züge. Combinant ist ein Joint Venture von BASF, Hupac und Hoyer mit Unterstützung der Europäischen Union und der Flämischen Landesregierung.

Die Bahnstrecken rund um Combinant wurden bis heute von Diesellokomotiven bedient. Insgesamt elektrifizierten Infrabel und BASF rund 5 km Bahnstrecke - eine Investition von rund 30 Mio. €. 

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Die erste Einfahrt am Donnerstag mit einem Containerzug der schweizerischen Güterbahngesellschaft BLS Cargo war symbolisch. Es wird noch einige Monate dauern, bis die Züge, die Combinant erreichen sollen, auf der Linie 11 auch alle mit E-Loks gezogen werden. Es bleibt auch die Frage, ob dafür bei den jeweiligen Güterbahnunternehmen ausreichend Anreize geschaffen werden.

„Wir befinden uns auf der Zielgeraden dieses strategischen Bahnprojekts“, sagt Benoît Gilson, CEO von Infrabel (Infrastrukturdienstleister der belgischen Bahngesellschaft NMBS/SNCB). „Damit stärken wir eine Lebensader für den Hafen von Antwerpen und unsere Wirtschaft. Die Investition erhöht nicht nur die Kapazität und Zuverlässigkeit der Bahnstrecke, sondern führt auch zu konkreten Zeiteinsparungen: bis zu zwei Stunden pro Zug.“

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