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Inland
Wirtschaft

Trotz KI will mehr als die Hälfte der belgischen KMU Personal anwerben

Künstliche Intelligenz (KI) ist dabei, die Wirtschaft zu verändern, doch von einem befürchteten massiven Stellenabbau in den Unternehmen in Belgien ist nichts zu sehen. Paradebeispiel sind die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU): Mehr als die Hälfte der hiesigen KMU plant noch in diesem Jahr, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Das geht aus dem halbjährlichen Beschäftigungsbarometer des Personaldienstleisters Acerta hervor, das gemeinsam mit der dem KMU-Verband Etion erstellt wurde.

Andreas Kockartz Belga
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Demnach Laut diesem Barometer wollen KMU in Belgien in den kommenden sechs Monaten neue Mitarbeiter einstellen. Ein derart hoher Wert wurde seit Einführung des Barometers im Jahr 2021 noch nicht gemessen. Gleichzeitig rechnen nur 15,3 % der befragten Unternehmen damit, in den nächsten sechs Monaten unbefristet angestellte Mitarbeiter entlassen zu müssen.

Dass die Bereitschaft aktuell so hoch bleibt, überrascht selbst die Autoren dieser Studie. Schließlich sorgen die rasanten Fortschritte im KI-Bereich schon heute dafür, dass bestimmte Tätigkeiten verschwinden oder grundlegend umgestaltet werden könn(t)en.

Effizienzgewinne

Die Ergebnisse widersprechen zudem der häufig geäußerten Befürchtung, KI werde kurzfristig massenhaft Arbeitsplätze vernichten. Die Unternehmen aber gehen davon aus, überwiegend Effizienzgewinne erzielen zu können. So gehen 55,6% der befragten KMU davon aus, dass KI ihre Arbeitsabläufe in den kommenden Jahren spürbar verbessern wird. Lediglich 16,3 % der Befragten rechnen derzeit mit einem nennenswerten Abbau von Arbeitsplätzen.

„Die Ergebnisse zeigen eine bemerkenswerte Mischung aus Realismus und Zuversicht“, so Geert Janssens, Chefvolkswirt bei Etion. „Die KMU bereiten sich auf ein unsicheres wirtschaftliches Umfeld vor, indem sie stärker auf Effizienz, Digitalisierung und Kostenkontrolle setzen.“ Dabei und setzen sie weiterhin auf ihre Mitarbeiter und investieren den Personalbestand. 

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