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Ab Samstag unbefristeter Streik bei der Feuerwehr

Die Gewerkschaften haben bei der Feuerwehr einen unbefristeten Streik angekündigt. Die Sicherheit der Bürger bleibt jedoch gewährleistet. „Wir werden niemanden gefährden“, versichern die Gewerkschaften.

Jens Van Reet Belga
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Der Streik beginnt am Samstag und gilt für alle Beschäftigten der Hilfeleistungszonen. Betroffen sind sowohl die Berufsfeuerwehr als auch die Freiwilligen, das Verwaltungspersonal und das technische Personal.

Die Aktion richtet sich gegen geplante Reformvorhaben bei der Feuerwehr. Nach Angaben der Gewerkschaften wurden sie dabei nicht angehört, und die Reform komme de facto einer Sparmaßnahme gleich.

Ein großer Streitpunkt ist die Reform der Freiwilligen. Diese sollen künftig für spezifische Aufgaben ausgebildet werden und nicht mehr für alle Einsätze zur Verfügung stehen, heißt es. Auch die Reform des föderalen Eignungsnachweises und die Einsatzprämie sorgen beim Personal für Unmut.

Der unbefristete Streik bedeutet nicht, dass die Feuerwehr nicht mehr ausrückt. „Natürlich nicht. Wir werden für die Bürger da sein“, sagt Peter Vandenberck von der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes VSOA. Streiks seien jedoch bei „nicht notwendigen Aufgaben“ möglich.

In einer Reaktion erklärt Belgiens Innenminister Bernard Quintin (MR, frankophone Liberale), die Reform sei gerade darauf ausgerichtet, die Feuerwehr zu stärken, und der Feuerwehr würden fast 20 Millionen Euro zusätzliche föderale Mittel zufließen.

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