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Inland
Wirtschaft

Phishing? Online-Betrug? Die zentrale Hotline FraudStop startet in Belgien.

Verbraucherschutzminister Rob Beenders (CD&V, flämische Christdemokraten) und der Bankenverband Febelfin stellten an diesem Montag FraudStop vor. Unter dieser zentralen Telefonnummer können (potenzielle) Phishing-Opfer sofort den Zugriff auf ihr Online-Banking oder ihre Banking-App sperren lassen. Bisher musste dies oft über die eigene Bank erfolgen und CardStop konnte lediglich Zahlungskarten sperren. Ab sofort ist dies gleichzeitig und unter derselben Nummer möglich: 078 170 170.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Anlaufstelle heißt FraudStop und ist eine Erweiterung von CardStop. Betrugsopfer sollen so schneller Hilfe erhalten, so der Bankenverband Febelfin und die belgische Bundesregierung.

FraudStop ist rund um die Uhr unter der Nummer 078 170 170, der Nummer von CardStop, erreichbar. Wenn man Opfer von Phishing geworden ist (oder dies vermutet), ist es sehr wichtig, dass man sich umgehend an seine Bank wendet. Die Betrugsabteilung kann dann sofort den Zugriff auf Ihre Banking-App und Ihr Online-Banking sperren und so verhindern, dass (noch mehr) Geld gestohlen wird.

Aus demselben Grund ist es wichtig, dass man sich umgehend an Card Stop wendet, wenn eine physische Bankkarte missbraucht wird oder missbraucht werden könnte. Zum Beispiel, wenn sie gestohlen wurde oder einfach verloren gegangen ist. Dies gilt übrigens auch für elektronische Essensgutscheine oder Öko-Gutscheine (Gehaltszugaben in bestimmten Branchen für den Direktverbrauch im Einzelhandel).

Bisher mussten man, je nach Bank, zwei verschiedene Anrufe tätigen: einen an die spezielle Betrugs-Hotline der Bank der oder des Betroffenen und einen an Card Stop. Und das, obwohl schnelles Handeln entscheidend ist. Das gehört jetzt der Vergangenheit an.

Wichtiger Hinweis!

Card Stop und Fraudstop rufen einen niemals selbst an. Betrüger missbrauchen gelegentlich den Namen CardStop. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dasselbe mit FraudStop passiert. Wichtig: Weder CardStop noch FraudStop rufen jemals von selbst an.

Sollten am also jemanden am anderen Ende der Leitung haben, der sich als Mitarbeiter ausgibt, oder eine Nachricht auf Ihrer Mailbox hören, die angeblich von einem der beiden Dienste stammt, sollte man sofort auflegen und niemals weitere Fragen beantworten oder auf irgendetwas eingehen.

Geben Sie niemals persönliche Daten per Telefon weiter, insbesondere keine PIN-Codes oder Passwörter!

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