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Belgiens Premier: Antonio Costa soll mit Russland über einen Frieden im Ukraine-Konflikt sprechen

Belgiens Premierminister Bart De Wever (N-VA, flämische Nationaldemokraten) ist der Ansicht, dass Antonio Costa, der Präsident des Europäischen Rates, im Namen der Europäischen Union mit Russland sprechen sollte, falls Friedensverhandlungen mit der Ukraine stattfinden sollen. Diese Woche wurde bekannt, dass Costas Stabschef bereits Kontakt zum Kreml aufgenommen hat.

Andreas Kockartz
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Beim gestrigen EU-Gipfel kritisierten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der französische Präsident Emmanuel Macron (Renaissance) diese Initiative. Auch einige andere Regierungschefs zeigten sich unzufrieden, da sie nicht informiert worden waren. Premier De Wever hält Costa jedoch für geeignet.

Das sagte er ihm am Donnerstagabend beim Verlassen des Gipfelgebäudes. Dabei kam es zu folgendem Dialog: „Ich habe gerade von Ihnen gesprochen, António.“ „Sprechen Sie von mir?“ „Nur Lob! Ich sagte, dass nur Sie uns vertreten können.“ „Vielen Dank.“ „Und dass wir Sie so schnell wie möglich nach Moskau schicken sollten.“ „Weil Sie mich nicht in Brüssel haben wollen?“ „Nein, ganz bestimmt nicht.“

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