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Inland
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Erstmals vollständig rückverfolgbare kongolesische Diamanten in Antwerpen gehandelt

Erstmals wurden in Antwerpen vollständig rückverfolgbare, handwerklich geförderte Diamanten aus der Demokratischen Republik Kongo auf dem internationalen Markt verkauft. Es handelte sich dabei um 103,77 Karat Rohdiamanten aus der Region Kasai, deren Herkunft aus einer handwerklichen Mine garantiert ist.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Jeder Schritt zwischen Kongo und Antwerpen wurde kontrolliert, um die lückenlose Herkunft der Diamanten sicherzustellen. Dies soll den Minenarbeitern einen fairen Preis garantieren.

Der Verkauf ist Teil von OrigemA, einer Initiative des Antwerp World Diamond Centre (AWDC), des kongolesischen Bergbauministeriums, der NGO Resolve und des Technologiepartners Everledger. Das Projekt hat zum Ziel, Bergbauarbeitern, die auf kleiner Ebene arbeiten, Zugang zu internationalen Märkten und faire Preise für ihre Diamanten zu ermöglichen.

„Mit OrigemA wollten wir vor allem die Herausforderungen angehen, denen sich kleine Minenarbeiter in der Demokratischen Republik Kongo gegenübersehen“, so Karen Rentmeesters, CEO des AWDC und an der Entwicklung des Projekts beteiligt. „Ihre Diamanten haben in der Regel keinen Zugang zu internationalen Märkten, was bedeutet, dass viele Kooperativen nicht den fairen Preis erhalten, der ihnen für ihre Produktion zusteht.“

Die Diamanten wurden internationalen Käufern im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung in Antwerpen angeboten. Dank digitaler Registrierung ist jeder Schritt der Lieferkette nachvollziehbar – von der Mine im Kongo bis zum Verkauf in Antwerpen…

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