Die Eisenbahngesellschaften aus der Schweiz, Frankreichs und Belgiens (SBB/CFF/FFS, SNCF und NMBS/SNCB) testen ab Juli 2027 gemeinsam eine Verlängerung des aktuell zwischen den beiden europäischen Hauptstädten Brüssel und Straßburg verkehrenden TGV INOUI bis nach Basel.
Für 2027 geplant: Sollen die TGV-Züge zwischen Brüssel und Straßburg bis Basel weiterfahren?
Das bestehende, von SNCF Voyageurs und NMBS/SNCB betriebene TGV-INOUI-Angebot zwischen Brüssel und Frankreich wird vielleicht in einer Partnerschaft mit der SBB um eine weitere Destination erweitert: Basel. Ziel ist, mit einer neuen Bahnverbindung die Reisenden der drei dynamischen Märkte Schweiz, Frankreich und Belgien näher zusammenzubringen. Geplant ist jeweils eine Hin- und Rückfahrt freitags, samstags und sonntags.
Außerdem ermöglicht diese Linienerweiterung Reisenden aus der Schweiz über einen Anschluss in Lille nach London zu reisen oder ab Brüssel in die Niederlande weiterzufahren. Die beteiligten Bahnen bietet damit Alternativen zum Flugzeug. Bei der Verbindung London–Schweiz ist im aktuellen Fahrplan ein Anschluss in Lille nicht möglich.
Ab Juli 2027 soll der TGV INOUI zwischen Basel und Brüssel Süd/Midi fahren und dabei zwischen Straßburg und Brüssel an denselben Bahnhöfen wie derzeit halten. Der Zug fährt dann gegen 7 Uhr morgens in Brüssel ab und hält in Lille-Europe, Roissy Aéroport CDG TGV, Champagne-Ardenne TGV, Meuse TGV, Lorraine TGV und Strasbourg-Ville. Er kommt ungefähr um 12.30 Uhr in Basel SBB an.
Gegen 14 Uhr fährt der Zug in Basel wieder Richtung Brüssel ab und kommt dort gegen 19 Uhr an. Mit Umsteigen in Lille-Europe erreichen Reisende London gegen 20 Uhr, britische Ortszeit. Der Verkaufsstart für die entsprechenden Fahrkarten ist ab Frühling 2027 geplant. 2016 wurde die letzte direkte Schienenverbindung zwischen Brüssel und Basel aufgegeben.
Quelle: Pressemitteilungen der beteiligten Bahngesellschaften

