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Infrabel-App: Bahnpolizisten erhalten „Bahn-GPS“ für schnellere Einsätze entlang der Gleise

Die Bahnpolizisten in Belgien können dank einer neuen App schneller am Einsatzort im Bahnnetz eintreffen, beispielsweise bei „Personen im Gleis“. Das „Bahn-GPS“ zeigt ihnen die besten Zugangspunkte zum Bahngelände an. Das gab Bahnnetz- und Infrastrukturbetreiber Infrabel bekannt. Die App „MapIN“ listet 5.360 Zugangspunkte entlang des 3.600 Kilometer langen Schienennetzes der belgischen Eisenbahngesellschaft NMBS/SNCB auf. 

Andreas Kockartz
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Im Einsatzfall können die Beamten in der App den geeignetsten Zugangspunkt auswählen und per GPS dorthin navigieren. Die App enthält außerdem Fotos des Einsatzortes und technische Informationen, unter anderem zur Größe des Zugangs (kann ein Fahrzeug durchfahren?) und zum benötigten Schlüssel zum Betätigen von Bahnanlagen. „So sparen die Einsatzkräfte wertvolle Zeit beim Abfangen eines Eindringlings oder beim Absperren des Bereichs“, heißt es dazu bei Infrabel.

Die App steht derzeit nur Beamten der Bahnpolizei der belgischen Bundespolizei zur Verfügung. Zukünftig sollen alle Polizeibeamten und Rettungsdienste Zugriff darauf erhalten. Die Anwendung ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

„Das erste ‚Bahn-GPS‘ ermöglicht der Bahnpolizei, dringende Eingriffe auf den Gleisen schneller und gezielter durchzuführen – ein klarer Mehrwert für die Sicherheit und Pünktlichkeit des Zugverkehrs“, so Benoît Gilson, CEO von Infrabel, in einer Pressemitteilung. Weitere Projekte sind in Planung. So wird beispielsweise geprüft, wie die Bahnpolizei auch Zugriff auf die Kameras von Infrabel erhalten kann, z.B. auf die Überwachungskameras an Bahnübergängen oder in Bahnhöfen.

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