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Sicherheit bei der Bahn: Belgien setzt sich für eine rasche Einführung des ERTMS-Systems in der EU ein

Belgien und 9 weitere Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben gemeinsam angekündigt, das neue europäische Zugsicherungssystem ERTMS (European Rail Traffic Management System) schneller einzuführen, als bisher geplant. Dieses System soll das Eisenbahnnetz in der EU sicherer und einheitlicher gestalten.

Andreas Kockartz
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Nach einem Arbeitstreffen der EU-Verkehrs- und Mobilitätsminister hatte Belgiens Verkehrsminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés, frankophone Zentrumspartei) die Wichtigkeit dieses Systems einmal mehr unterstrichen und verwies zum einen dabei auf das tragische Zugunglück in Buizingen, dass 2010 19 Todesopfer und rund 300 Verletzte forderte und auf die Tatsache, dass unser Land ERTMS bereits weitgehend eingeführt hat.

Belgien ist seit einiger Zeit eines der EU-Länder, dass führend bei der Einführung der aktuellen Eisenbahn-Sicherheitssysteme ist. Etwa 92 % der Bahnverkehrs in Belgien werden schon jetzt mit dem Eisenbahnkontroll-, Sicherheits- und Notbremssystem ETCS (European Train Control System) abgesichert. Dieses System ist wiederum Teil des allgemeinen europäischen ERTMS-Systems.

Die 10 beteiligten EU-Mitgliedsstaaten - Belgien, Österreich, Ungarn, Tschechien, Schweden, die Niederlande, Luxemburg, Estland, Portugal und Rumänien - fordern, dass ERTMS schneller in Europa bzw. in der EU eingeführt wird. Sie sind der Ansicht, dass dies sowohl einfacher, als auch kostengünstiger verlaufen könnte und soll. Ziel dieser gemeinsamen Forderung ist nicht zuletzt ein einheitliches und damit effizienteres europäisches Eisenbahnsystem, dass innerhalb der EU auch planbarer sein soll. 

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