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Jan De Nul erhält Milliardenauftrag zur Ausbaggerung des Paraná in Argentinien

Das belgische Baggerunternehmen Jan De Nul hat einen Milliardenauftrag der argentinischen Regierung zur Ausbaggerung des Flusses Paraná erhalten. Ein anderes belgisches Unternehmen, DEME, war ebenfalls im Rennen, zog jedoch den Kürzeren.

Jens Van Reet
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Die beiden belgischen Baggerunternehmen waren die letzten beiden Bewerber und lieferten sich einen harten Wettbewerb um den Auftrag.

Der Wert des Vertrags wurde nicht bekannt gegeben, Schätzungen zufolge könnte er jedoch bis zu 10 Milliarden US-Dollar (8,6 Milliarden Euro) betragen. Die offizielle Vergabe des Auftrags erfolgt nach einer Frist von sieben Tagen, innerhalb derer Interessengruppen Einspruch einlegen können.

Die Regierung von Präsident Javier Milei will die Schiffbarkeit und Effizienz des Paraná durch eine weitere Vertiefung des Flusses verbessern. Der Fluss ist eine wichtige wirtschaftliche Lebensader. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums werden 80 Prozent der argentinischen Exporte über ihn transportiert.

Jan De Nul war bereits zuvor über Jahrzehnte hinweg gemeinsam mit seinem argentinischen Partner Servimagnus für die Instandhaltung des Paraná verantwortlich. Seit 2021 wird der Fluss jedoch von der argentinischen Regierung selbst unterhalten.

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