Die starken Regenfälle und der Hagel der vergangenen Tage haben in fast der gesamten flämischen Provinz Limburg Schäden an den Kirschbäumen verursacht. Das Obst- und Früchte-Auktionshaus BelOrta schätzt, dass bisher etwa 20 % der fast reifen Kirschen beschädigt sind. „Bei anhaltendem Regen oder Hagel könnte dieser Anteil auf 30 % steigen“, so Kris Jans von BelOrta.
Provinz Limburg: 20 bis 30 % der Kirschen durch Starkregen und Hagel beschädigt
Die Aussichten auf eine gute Kirschernte in Limburg wurden am vergangenen Wochenende durch die heftigen Hagelstürme stark beeinträchtigt. Besonders in der Region zwischen Lanaken und Gingelom entstanden erhebliche Schäden, nachdem mehrere Zentimeter große Hagelkörner die fast reifen Kirschen getroffen hatten.
Obwohl etwa 30 % der Kirschen unter Hagelschutznetzen angebaut werden, richtete der Hagel beträchtliche Schäden an. „Durch den Starkregen können die Kirschen aufplatzen. Dadurch sind sie nicht mehr verkaufbar. Hinzu kommen Hagelschäden. Diese traten zwar nur lokal auf, haben aber an einigen Stellen erhebliche Schäden verursacht“, so Kris Jans von BelOrta.
Je nach Schadensausmaß werden die betroffenen Kirschbauern in den kommenden Tagen entscheiden, ob sie mit der Kirschernte beginnen oder die Kirschen an den Bäumen lassen. Aufgrund der geringeren Produktion und der Schäden erhalten die Erzeuger nur etwa3 bis 4 € pro Kilo: „Mit diesen Preisen decken wir gerade so die Produktionskosten.“
Jans ruft daher die Bevölkerung in Flandern dazu auf, die Erzeuger durch den Kauf regionaler Produkte zu unterstützen.
