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Belgien führt strengere Regeln für Studierende aus Nicht-EU-Ländern ein

Für Studierende, die nicht aus Ländern der Europäischen Union kommen, sind strengere Regeln seitens der belgischen Behörden erlassen worden. Das bedeutet, dass diese ihre Studien schneller abschließen müssen und dass Visa für Studienzwecke nicht mehr unbegrenzt verlängert werden. Damit soll verhindert werden, dass ein Studium an einer belgischen Hochschule oder Uni zur Erlangung von Aufenthaltsgenehmigungen missbraucht werden.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Belgiens Staatssekretärin für Einwanderung und Asyl, Anneleen Bossyut (N-VA, flämische Nationaldemokraten), gab selbst zu verstehen, dass dies eine harte Maßnahme sei, auch und gerade für die Studierenden, die nicht aus der EU kommen und die ihre Studien korrekt und in der Regelzeit absolvieren würden.

Konkret bedeutet das, dass Studierende aus Ländern von außerhalb der EU im Bachelor-Studium innerhalb der ersten beiden Studienjahre mindestens 60 Creditis vorweisen müssen, statt bisher 40 Credits.

Der Umgang mit der Vergabe von Visa

Studierende aus diesem Krais, die sich innerhalb von drei Jahren in drei verschiedenen Studiengängen oder -richtungen bzw. Hochschulen oder Universitäten in Belgien eingeschrieben haben, ohne irgendeinen Anschluss vorweisen zu können, erhalten keine Aufenthaltsgenehmigung bzw. kein Studierendenvisum mehr. 

Neu ist es in Belgien nicht, dass Studierenden aus Nicht-EU-Ländern ein Visum oder eine Aufenthaltsgenehmigung nach einer gewissen Zeit entzogen wurden. Alleine im vergangenen Unterrichtsjahr betraf dies rund 400 Studierende. Von den etwa 14.000 Studierenden, die nicht aus der EU stammen, erteilte Belgien letztes Jahr rund 80 % eine befristete Aufenthaltsgenehmigung.  

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