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Die Universität Löwen eröffnet ein Hightech-Gewächshauskomplex für innovative Pflanzenforschung

Die Katholische Universität Löwen (KU Leuven) in Flämisch-Brabant hat vor einigen Tagen in Heverlee einen neuen Hightech-Gewächshauskomplex für Pflanzenforschung eröffnet. Die 3.360 Quadratmeter große Anlage soll die Forschung zu einer nachhaltigeren Pflanzenproduktion und zum Pflanzenschutz stärken und bietet zugleich neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit Unternehmen und anderen Forschungseinrichtungen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der Komplex umfasst 34 voneinander getrennte Bereiche, die jeweils über eigene Klimasteuerungssysteme für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bewässerung und Beleuchtung verfügen. Dadurch können Forschende unter kontrollierten Bedingungen eine breite Palette an Kulturen untersuchen – von Erdbeeren und Bananen bis hin zu Birnen und Chicorée.

Vier Bereiche können vollständig verdunkelt werden, um unter anderem Blühprozesse gezielt zu beeinflussen.

Darüber hinaus verfügt das Gewächshaus über die Biosicherheitsstufe G2, wodurch Forschungen mit gentechnisch veränderten Pflanzen sowie mit Krankheitserregern wie Pilzen, Bakterien und Viren möglich werden. Vier Abteile dienen zudem als Quarantäneeinheiten der höchsten Stufe (G2Q) zur Erforschung schädlicher Quarantäneorganismen.

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