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Unfall mit Schulbus an Bahnübergang in Flandern: 4 Todesopfer und 5 Verletzte

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Kleinbus mit Schulkindern und einem Zug an einem Bahnübergang in Buggenhout in der Provinz Ostflandern am frühen Dienstagmorgen sind 4 Personen ums Leben gekommen - 2 Kinder im Alter von 12 und 15 Jahren, eine Begleiterin (27) und der Busfahrer (49). 5 weitere Personen, weitere Schulkinder, wurden verletzt. Nach Angaben der belgischen Bahngesellschaft NMBS/SNCB waren die Schranken an dem Bahnübergang zum Zeitpunkt des Unfalls geschlossen. Laut der Bahn ist dies der schwerste Unfall an einem Bahnübergang in der Geschichte. 

Andreas Kockartz
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Die Fakten

  • Der Unfall ereignete sich an einem Bahnübergang in Buggenhout, wo ein Zug einen Schulbus für Kinder mit Förderbedarf rammte.

  • Vier Menschen starben: der Busfahrer (49), die Begleiterin der Kinder (27) und zwei Schüler im Alter von 12 und 15 Jahren. Fünf weitere Kinder wurden schwer verletzt.

  • Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

  • Die Unfallursache wird noch untersucht. Die Bahnschranke war geschlossen und die Ampel stand auf Rot.

  • Laut Infrabel handelt es sich um den schwersten Unfall an einem B Bahnübergang in Belgien.

„Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen, dass die Schranken unten und die Ampel rot waren. Wir wissen nicht, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Das müssen Polizei und Staatsanwaltschaft untersuchen“, sagte Thomas Baeken, Sprecher des Bahninfrastrukturunternehmens Infrabel: „Wir kooperieren selbstverständlich mit den Ermittlungen, denn wir wollen verstehen, wie es zu diesem tragischen Unfall kommen konnte.“

Eine offizielle Quelle berichtete zunächst von mehreren Todesopfern. Nach Informationen von VRT NWS befanden sich in dem Bus sieben Schulkinder, eine Begleiterin und der Fahrer. Bei einer Pressekonferenz wurde bekanntgegeben, dass vier Businassen bei dem Unfall ihr Leben verloren: Zwei Kinder im Alter von 12 und 15 Jahren, die 27 Jahre alte Begleiterin und der 49jährige Busfahrer. Der Bus beförderte Kinder aus einer Förderschule zum Unterricht. Die anderen fünf Schulkinder wurden alle schwer verletzt. 

Der Schul-Minibus war für einen Subunternehmer für die flämische Nahverkehrsgesellschaft De Lijn im Einsatz. „Unsere Gedanken sind jetzt bei den Opfern und ihren Angehörigen“, sagte De Lijn-Sprecher Jens Van Herp: „De Lijn tut alles, um mit den Rettungskräften zusammenzuarbeiten und sie bestmöglich zu unterstützen.“

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Zugpassagiere wurden evakuiert, eine Person steht unter Schock

Der Unfall ereignete sich etwa einen Kilometer vom Bahnhof Buggenhout entfernt. „Der Zug bremste daher bereits ab. Der Lokführer betätigte die Notbremse, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern“, sagte Thomas Baeken von Infrabel. Inzwischen ist bekannt, dass der Zug beim Aufprall auf den Kleinbus noch 90 km/h schnell war.  

Die Fahrgäste des Zuges wurden evakuiert. Rund 100 Personen wurden in der Feuerwache von Buggenhout versorgt. Eine Person stand unter Schock und wurde behandelt. Der Zugverkehr zwischen Dendermonde und Londerzeel war in beiden Richtungen stark beeinträchtigt. Es wurde zeitweise Schienenersatzverkehr eingesetzt.

König Philippe spricht sein Beileid aus: „Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft und Unterstützung in dieser schweren Zeit.“

Via X sprach der König den Opfern und Hinterbliebenen des Unfalls in Buggenhout sein Beileid aus. Er telefonierte außerdem mit der Gouverneurin von Ostflandern, Carina Van Cauter: „Er dankte den Rettungskräften für ihren schnellen Einsatz und ihren unermüdlichen Einsatz und wünschte allen Betroffenen viel Kraft und Unterstützung in dieser schweren Zeit. Der König und die Königin sprechen den Opfern, ihren Familien und allen, die von diesem Unfall betroffen sind oder aufgrund seiner Folgen in Ungewissheit leben müssen, ihr tief empfundenes Beileid aus.“

Auch Premier Bart De Wever (N-VA), die Vorsitzende des EU-Parlaments, Roberta Metsola, verschiedene Regierungsmitglieder aus Flandern und der Bundesebene, sowie die nationale Bahngesellschaft, De Lijn und Subunternehmer 't Ros Beiaard, die Provinz Ostflandern und viele andere Einrichtungen bezeugten ihr Beileid und bedankten sich bei allen Hilfskräften.

Die Gemeinde Buggenhout und vor allem die getroffene Schule, Richtpunt Campus Buggenhout, stehen unter Schock. Im Rathaus und in der Schule sind Kondolenzbücher ausgelegt worden. 

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