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Asbest freigesetzt durch Großbrand in Kleiderlager in Tubize - Schulen und Kindergärten bleiben am Dienstag geschlossen

Am Montag brach in einem Kleiderlager in Tubize (Wallonisch-Brabant) ein Feuer aus. Der Bürgermeister erließ angesichts des heftigen Feuers und der möglichen Folgen den lokalen Katastrophenplan. Da der Rauch Asbest enthält, wurden mehrere Straßen in der Umgebung evakuiert und die Anwohner aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ein Kunstfestival wurde abgebrochen, die Roten Teufel können in ihren dortigen Trainingslager nicht arbeiten und Schulen und Kindergärten bleiben am Dienstag geschlossen.

Andreas Kockartz
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Das Feuer brach am Montag gegen Mittag in dem Lager in der Rue de la Filature in Tubize aus. Die Brandursache ist noch unbekannt. Feuerwehren aus Wallonisch-Brabant waren mit einem Großaufgebot vor Ort und erhielten Verstärkung von der Feuerwehr Halle (Flämisch-Brabant). Drei Feuerwehrleute erlitten bekamen Probleme durch die Hitze und wurden ins Krankenhaus gebracht.

Das Feuer ist inzwischen unter Kontrolle, die Feuerwehr ist jedoch noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Die Metallkonstruktion des Gebäudes ist eingestürzt.

Festival abgebrochen

Da der Rauch Asbest enthält, wurden mehrere umliegende Straßen evakuiert. Anwohner und Einwohner benachbarter Gemeinden (darunter Halle, Lembeek, Braine-le-Comte, Ittre und Roosbeek) wurden ebenfalls aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben und Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Das Kunstfestival „Bo(!)s des Arts“ auf dem Schlossgelände im nahegelegenen Lembeek (Flämisch-Brabant) wurde abgebrochen; die Besucher wurden gebeten, das Festivalgelände zu verlassen. Schulen und Kindertagesstätten bleiben am Dienstag geschlossen, wie der Bürgermeister von Tubeke, Samuel D'Orazio, mitteilte.

Die Rauchsäule des Brandes in Tubize war kilometerweit zu sehen - auch von Flugzeugen aus, die in Zaventem starteten oder landeten

Auch die Roten Teufel sind betroffen

Der Großbrand in Tubize hat auch Auswirkungen auf die belgische Fußball-Nationalmannschaft. Einige Spieler meldeten sich am Montag im Proximus Basecamp in der betroffenen Stadt für die Vorbereitungen auf die anstehende WM: Lukaku, Moreira, Theate, Raskin, Ngoy, Meunier und Fernandez Pardo. Eine für Dienstag geplante Pressekonferenz zu Pardos Entscheidung, für Belgien zu spielen, wurde abgesagt.

Aufgrund des Großbrandes in der Nähe möchte der belgische Fußballbund KBVB alle Aktivitäten auf dem Trainingsgelände auf ein Minimum beschränken. Es wird noch geprüft, ob die bereits anwesenden Trainingseinheiten der Teufel wie geplant stattfinden können. Der belgische Fußballverband spricht den zahlreichen Einsatzkräften vor Ort seine Unterstützung aus. Die Teufel trainieren die nächsten zwei Tagen auf einem Trainingsgelände in Neerpede in Anderlecht.

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