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Inland
Justiz

Die Polizeizonen an der belgischen Nordseeküste fordern mehr Unterstützung gegen Schleuserbanden, die mit Ex-Soldaten arbeiten

Die Gewalt von Schleusern und Transitmigranten gegen die Polizei an der belgischen Küste nimmt zu. Dies erklärte Nicholas Paelinck, Leiter der Polizeizone Westküste im Parlament. Offenbar setzen die Menschenschmuggler gewaltbereite Ex-Soldaten aus dem Irak ein, um die Polizei zu stören.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Beamte werden mit Steinen beworfen, wenn sie Ausrüstung von Schleusern finden. Auch bei Versuchen, am Strand einzugreifen, werden die Polizisten angegriffen, so Zonenchef Paelinck. In letzter Zeit setzen Schleuser sogar gewalttätige Ex-Soldaten ein, um die Polizei an ihrer Arbeit zu hindern.

Ohnehin nehme die Zahl der Transitmigranten, die von der belgischen Küste aus versuchen, die britischen Inseln zu erreichen, deutlich zu, so die Chefs der Polizeizonen Westküste und Ostende. Grund dafür ist ein in letzter Zeit härteres Vorgehen der französischen Polizei gegen Schleuserbanden und Transitmigranten. Deshalb würden diese nach Belgien ausweichen.

Besonders jetzt, kurz vor dem Sommer und bei besserem Wetter, hätte die Polizei an der Nordseeküste in dieser Hinsicht viel mehr zu tun und deshalb brauche man Unterstützung, wenn nicht sogar Verstärkung von der belgischen Bundesebene, so Paelinck abschließend. 

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