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Inland
Politik

Krankenkassen: Belgiens Gesundheitsminister plant Reform bei den Kostenrückerstattungen

Belgiens Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit, flämische Sozialisten) will Änderungen im Bereich der Krankenkassen vornehmen. Das betrifft in erster Linie die Rückerstattungen von Medikamenten und Behandlungen. Vandenbroucke unterstreicht dabei, dass es sich hier um eine Reform handele und nicht um eine Sparmaßnahme. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der belgische Gesundheitsminister will sich in seiner geplanten Reform mit den verschiedenen Krankenkassen auf Änderungen im Bereich der Kostenrückerstattung einigen. Er will dabei mehr Effizienz erziehen und setzt dabei auf „Transparenz und Solidarität.“

Konkret stellt Vandenbroucke die Frage, warum die Kassen Homöopathie oder Behandlungen mit Akupunktur erstatten, ohne dass ein Beweis vorgelegt wird, ob dies den betroffenen Patienten wirklich hilft.

Der Gesundheitsminister will die Kassen in Zukunft genauer beobachten, um zu sehen, wie hoch die Ausgaben für bestimmte Medikamente und Behandlungsarten sind, die Patienten rückerstattet werden.

Fokus auf Gesundheit

Die Krankenkassen und ihre Fonds sollen zudem nicht mehr an kommerziellen Aktivitäten teilnehmen und es soll eine Deckelung für ihre in Teilen der Koalition umstrittenen „Übergewinne“ eingeführt werden.

In Sachen Effizienz soll die Verwaltung rund um die Berechnung und die Rückerstattung von Medikamenten und Behandlungen einfacher und transparenter gestaltet werden. Der Fokus soll hier deutlich auf Gesundheit gelegt werden

Die Krankenkassen wiesen in einer ersten Reaktion auf die Pläne des Gesundheitsministers auf ihre Autonomie und auf die Rechte ihrer angeschlossenen Mitglieder und Beitragszahler.     

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