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Zehntausende Teilnehmer bei der Brussels Pride

Am Samstag haben wieder zehntausende Menschen an der jährlichen Parade der Schwulen, Lesben und non-binären Menschen in den Straßen Brüssels teilgenommen. Nach dieser bunten und fröhlichen Parade gab es eine ganze Reihe Anschlussveranstaltungen und Konzerte. Es kam aber auch zu Festnahmen und zu Angriffen auf Teilnehmer durch homophobe Gruppierungen. 

Andreas Kockartz
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Rund 70.000 Menschen haben am Samstag an der 30. Brüsseler lgbtqia+-Parade teilgenommen. Das Event stand unter dem Motto „When The Times Get Darker, We Shine Brighter” und sollte diese Gemeinschaft in Zeiten, in denen die Holebi-Rechte auch in europäischen Ländern unter Druck stehen, unterstützen. 

Nach Angaben der Brüsseler Polizei kam es bei der Pride nicht zu nennenswerten Zwischenfällen, auch wenn homophobe Gruppen versuchten, den Umzug durch Blockaden zu stoppen. Dabei wurden insgesamt 29 Personen festgenommen.

Einige der Störenfriede skandierten auch antifaschistische Parolen, weil die flämischen Nationaldemokraten N-VA an der Pride teilnahmen. Grund dafür war offenbar die Tatsache, dass sich diese Partei im EU-Parlament bei einer Abstimmung zum europaweiten Verbot von Konversions-Therapien ihrer Stimme enthalten hatte. 

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Zwischenfall

Nach der Pride kam es noch zu einem gewalttätigen Zwischenfall, als etwa 20 Jugendliche, die nach Angaben von Zeugen nicht älter als 14 oder 15 Jahre waren, drei Künstler angegriffen hatten, die nach ihrem Bühnenauftritt in ihr Auto steigen wollten. Dabei handelte es sich um Sherine Falasten, Diva Beirut und Anira Orlando. Diva Beirut gab danach an, dies sei ihr noch nie passiert: „Und ich bin seit 10 Jahren Dragqueen in Libanon.“ Die drei Angegriffenen wurden zum Glück nur leicht verletzt.      

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