Die beiden Passagiere des niederländischen Kreuzfahrtschiffs MV Hondus, auf dem das Hantavirus ausgebrochen war, sind nicht infiziert. Dies meldet das belgische Gesundheitsministerium. Die Betroffenen sind seit Sonntagabend wieder im Land, wurden aber in der Universitätsklinik von Antwerpen (UZA) untersucht und in Quarantäne gesetzt.
Hantavirus: Negative Tests - Die beiden Kreuzfahrtpassagiere aus Belgien sind nicht infiziert
Die Tests, denen sich die beiden Personen unterziehen mussten, um zu sehen, ob sie sich auf dem Kreuzfahrtschiff mit dem Hantavirus infiziert haben, erwiesen sich als negativ, wie es dazu von Seiten des belgischen Gesundheitsministerium hieß. Ihnen gehe es gut und sie zeigten keinerlei Symptome.
„In diesem Augenblick sind alle Resultate beruhigend“, so die Mitteilung des Ministeriums.
Jetzt, wo die Tests an der Uniklinik Antwerpen negativ sind, können die beiden Personen nach Hause gehen. Doch sie müssen sich dort für die Dauer von 6 Wochen isolieren, denn das Hantavirus hat eine Inkubationszeit von 6 Wochen nach einer möglichen Infizierung. Demnach können noch Symptome bemerkbar werden.
Die beiden Landsleute werden ab jetzt für die Dauer ihrer Quarantäne jede Woche von den Gesundheitsbehörden getestet und erhalten jeden Tag einen Anruf aus dem Gesundheitsamt.
Insgesamt haben sich 11 Personen auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondus mit dem Hantavirus infiziert. 3 davon verstarben.
