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Hantavirus: Die beiden belgischen Passagiere der Hondius MV sind in Belgien angekommen

Die beiden belgischen Kreuzfahrtpassagiere der Hondius MV, auf der das Hantavirus ausgebrochen ist, sind am Sonntag von Teneriffa aus nach Belgien gebracht worden. Drei Personen sind vermutlich an dem Virus gestorben und einige andere erkrankten bzw. zeigen Symptome. Die Belgier werden jetzt in Antwerpen untersucht.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die belgischen Passagiere wurden am Sonntag mit einer niederländischen Maschine nach Eindhoven gebracht, von wo aus sie mit einem speziellen Krankenwagen der Armee zur Universitätsklinik von Antwerpen (UZA) gebracht wurden.

Dort werden sie isoliert behandelt und auf das Virus getestet. „Sie kamen symptomfrei an und wurden sofort untersucht.“ Die Untersuchung wurde von Spezialisten für Infektionskrankheiten unter der Leitung der Virologin Erika Vlieghe durchgeführt.

Quarantäne

Zeigen sie keine Symptome, können sie am Montagabend nach Hause gehen, um sich dort weiter zu isolieren. Dabei werden sie von Pflegepersonal der flämischen Gesundheitsbehörde in Zusammenarbeit mit der UZA begleitet. Nach dem Standard der Weltgesundheitsorganisation WHO dauert eine solche Quarantäne 6 Wochen.

Zeiten sie bei den ersten Untersuchungen in der Antwerpener Uniklinik Symptome oder Zeichen einer Erkrankung, müssen sie isoliert dort bleiben. Nach einer Meldung des Bundesgesundheitsministeriums von Sonntagabend ist das Risiko, dass die beiden Belgier infiziert sind „klein“.

Schutzmaßnahmen während des Transports

Schon während des Transports von Eindhoven nach Antwerpen ergriff das begleitende Pflegepersonal die notwendigen Schutzmaßnahmen, um Risiken von Ansteckungen zu vermeiden, wie dazu gemeldet wurde.

Von Seiten der niederländischen Gesundheitsbehörden und des dortigen Außenministeriums zeigte keiner der nach Eindhoven ausgeflogenen Kreuzfahrtpassagiere der Hondius MV Symptome einer mutmaßlichen Infizierung mit dem Hantavirus. 

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