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Gesundheit

Gesundheitsbehörden zum Hantavirus: „Die belgischen Passagiere werden genauestens überwacht“

Auf dem niederländischen Kreuzfahrtschiff MV Hondius ist es zu einem Hantavirus-Ausbruch gekommen. Drei Menschen sind bereits nach einer (vermuteten) Infektion verstorben. Die beiden belgischen Passagiere des Schiffes werden nach ihrer Ankunft in Belgien „angemessen empfangen und engmaschig medizinisch betreut“. Dies teilte das Gesundheitsministerium nach einer Sitzung der Risk Management Group (RMG) mit. Inzwischen wurde bekannt, dass die Betroffenen in der Uniklinik von Antwerpen untersucht werden. Dann wird entschieden, wie und wo sie eventuell isoliert werden (müssen). 

Andreas Kockartz
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Die RMG bewertet die aktuelle Lage und trifft Vorbereitungen für die Rückführung der beiden betroffenen Landsleute, wie VRT NWS erfahren hat. 

Die belgische Risk Management Group ist ein Expertengremium, das in Gesundheitskrisen wie der Coronavirus-Pandemie konkrete Maßnahmen ergreift. Die Expertengruppe traf sich am Donnerstagabend, um die Situation zu besprechen. Einzelheiten zur praktischen Umsetzung des Empfangs und der Nachsorge der beiden Betroffenen wurden noch nicht bekannt gegeben.

Risiko "sehr gering"

Die Inkubationszeit des Hantavirus kann bis zu sechs Wochen betragen. Die RMG erklärt, die Situation weiterhin genau zu beobachten. Aktuell wird das Risiko für die öffentliche Gesundheit als „sehr gering“ eingeschätzt. „Von einer Pandemiegefahr können wir keinesfalls sprechen: Wir werden die Lage recht schnell unter Kontrolle bringen“, sagte der Virologe Steven Van Gucht in den Radionachrichten von VRT 1.

Das Bundesgesundheitsministerium betont, dass alle Passagiere, die sich noch an Bord des Kreuzfahrtschiffes befinden, darunter auch unsere Landsleute, keine Symptome zeigen und sich daher bester Gesundheit erfreuen. Das Kreuzfahrtschiff soll am Sonntag im Hafen von Teneriffa auf den Kanarischen Inseln anlegen. Ein „europäischer Solidaritätsmechanismus“ wurde ins Leben gerufen, um die Rückführung zu organisieren. 

Die Belgier an Bord der Hondius werden in der Antwerpener Uniklinik medizinisch untersucht 

Die beiden Belgier an Bord des Kreuzfahrtschiffs MV Hondius werden nach ihrer Rückkehr nach Belgien zur medizinischen Untersuchung in das Universitätsklinikum Antwerpen (UZA) gebracht. Anschließend werden sie in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium zu Hause weiter betreut. Die Rückführung der beiden belgischen Passagiere wird in den kommenden Tagen in enger Abstimmung mit Spanien und der Europäischen Union erwartet.

„Unsere beiden Landsleute auf dem Kreuzfahrtschiff zeigen derzeit keine Symptome. Das Risiko einer Ansteckung anderer ist sehr gering“, sagte Annelies Wynant von Bundesgesundheitsministerium. Im UZA werden die beiden auf Symptome untersucht, die auf eine Hantavirus-Infektion hindeuten könnten. Sie erhalten dort auch psychologische Unterstützung.

Wenn sie gesund sind, können sie nach Hause zurückkehren, wo sie in den kommenden Wochen vom Gesundheitsministerium in enger Zusammenarbeit mit einem Expertenteam des UZA engmaschig betreut werden. Das Gesundheitsministerium wird die Betroffenen beobachten und ihnen vorsorglich raten, in den kommenden Wochen den Kontakt zu anderen Menschen zu meiden.

Die Antwerpener Uniklinik wird die beiden Passagiere des "Hanta-Kreuzfahrtschiffs" untersuchen

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